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Seitenrang links

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Nach jeder tt Premiere bitten wir jemanden aus dem Publikum um ein kurzes Gespräch zur Inszenierung. Diesmal antwortete Marie Manteuffel, 26 Jahre, auf unsere Fragen zu Via Intolleranza II.

1. Warum wolltest du dir Via Intolleranza II anschauen?
Ich wollte sehen, wie dieses Projekt in Deutschland auf die Bühne gebracht wird.

2. Wie hast du die Karte bekommen?
Ich habe sie einem Freund abgekauft für 29 Euro, der heute nicht kommen konnte.

3. Was fandest du bemerkenswert?
Dass bei mir ein beklemmendes Gefühl ausgelöst wurde, das sich verstärkte, je länger der Abend wurde.

4. Was möchtest du von Afrika lernen?

Ich weiß nicht, was man überhaupt voneinander lernen kann. Das ist etwas frustrierend, dieser Abend macht es einem sehr deutlich. Lernen, die eigene Identität zu finden, in einer Gesellschaft, egal, wo man ist, dass man die eigene Identität ausleben kann.


Seitenrang links: Death of a Salesman

After every premiere, we ask one audience member four questions about their experience during the show. Tonight’s interviewee was Tomoya Kiriyama, from Japan, who has been living in Berlin since October.

What did you find remarkable about this production?
The atmosphere and the set design.

Why did you want to see this particular production?
It’s a very famous American play, and I was interested to see a German production of an American play.

How did you get your ticket for this evening?
I bought it at the box office.

To where would you like to travel?
Well, I’m already in Berlin, so – I can’t think of anywhere.


Seitenrang links: Die Beteiligten

After every premiere, we ask one audience member four questions about their experience during the show.

Die Beteiligten: Seitenrang links from theatertreffen-blog on Vimeo.


Seitenrang links

Nach jeder tt Premiere fragen wir Zuschauer, die auf den Rangplätzen sitzen, nach ihrer Meinung. Für die Vorstellungen der „Nora“ in der Regie von Herbert Fritsch ist ein Fanclub des Theaters Oberhausen nach Berlin gereist.  Wir haben einen Fan befragt:

Was fanden Sie an der Inszenierung bemerkenswert?
Der unkonventionelle Umgang mit der Ibsenvorlage, aber trotz der Verfremdungseffekte war alles noch gut erkennbar.

Wie haben Sie die Karte bekommen?
Ich habe sie im Vorverkauf im Internet gekauft.

Warum wollten Sie gerade diese Inszenierung sehen?
Ich stamme aus Oberhausen, sah die Premiere da und wollte „Nora“ unbedingt auch beim Theatertreffen sehen.

Was war Ihr Lieblingsspielzeug als Kind?
Ein Lego-Kasten. Ich habe eine Bühne gebaut und selber Stücke inszeniert!


Seitenrang links: Don Carlos

Mehr als drei Stunden dauerte das Dresdner Gastspiel „Don Carlos“. Am Ende der Premiere ertönte begeisterter Applaus, insbesondere für die Schauspieler Burghart Klaußner (Philipp II.) und Christian Friedel (Carlos). Der 30-jährige Felix saß im Seitenrang links und beantwortete uns folgende Fragen:


SEITENRANG LINKS: VERRÜCKTES BLUT

At the premiere of Verrücktes Blut we asked a spectator to review the performance directly afterwards. A review in pictures:

What did you find remarkable about this production? Photo: Yehuda Swed

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Seitenrang links

In unserer Schnellkritik stellen wir ab jetzt zu jeder Premiere vier Fragen an Zuschauer, die im Seitenrang links saßen, auf den nicht so guten Plätzen. Die 32-jährige Katja über „Das Werk/Im Bus/Ein Sturz“:

1. Was fanden Sie an der Inszenierung bemerkenswert?

Die Fülle an Text, die die Schauspieler gemeistert haben. Dass man mit so leichtem Schuhwerk so lange im Wasser planschen kann. Und die tolle Kombination aus Requisite und Text.

2. Wie haben Sie die Karte gekriegt?

Ich habe mich am 9. April, dem Eröffnungstag des Ticketverkaufs, zweieinhalb Stunden in die Schlange gestellt. Um 10 Uhr ging es los, um 12.30 Uhr habe ich das Tickethäuschen erreicht. Es war ein strahlend blauer Samstag, vor mir standen 150 Leute, und ich habe meine Yoga-Stunde verpasst, was sehr blöd war, weil ich Yoga-Lehrerin werden möchte.

3. Warum wollten Sie gerade diese Inszenierung sehen?

Weil ich Jelinek noch nicht auf der Bühne gesehen habe, sonst sehe ich mir oft Klassiker an. Bei dieser Inszenierung hat mich der Umgang mit Katastrophen gereizt. Der Umgang damit, dass Stabilität verloren geht. Insofern hätte auch der Verlust eines Arbeitsplatzes oder eines geliebten Menschen thematisiert werden können.

4. Fahren Sie mit dem Bus nach Hause?

Nein, mit dem Fahrrad.