„Simultan auf- und abbauen“

von Elise Graton

Der technische Leiter des Theatertreffens Andreas Weidmann und seine Mitarbeiter erhielten von Joachim Sartorius, dem Intendanten der Berliner Festspiele, und Iris Laufenberg, der Leiterin des Theatertreffens, zum Abschluss des Festivals einen opulenten Vitaminkorb. Warum sie den verdient haben, erzählt Andreas Weidmann im Interview.

Herr Weidmann, war die technische Herausforderung beim Theatertreffen 2009 höher als sonst?

Die ursprüngliche Atmosphäre von Christoph Schlingensiefs „Kirche der Angst“ rüberzubringen war schon eine enorme Herausforderung. (mehr …)

Pollesch vermisst

von Elise Graton

Der Intendant des Prater, einer Spielstätte der Volksbühne in Berlin, René Pollesch im Blitzinterview. Warum? Einfach so. Und weil er uns gefehlt hat. Und weil wir von ihm wissen wollten, ob er beim Theatertreffen etwas vermisst.

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In Gedanken immer dabei: René Pollesch. Foto: Thomas Aurin

Finden Sie den Anspruch des Theatertreffen realistisch, das aktuell bemerkenswerteste deutschsprachige Theater zu zeigen?

Ich denke schon, aber man sollte die Inszenierungen in eine andere Stadt einladen. München, Düsseldorf oder Bochum. Oder vielleicht sogar in ein theaterbegeistertes kleines Nest, das man damit aufwerten könnte.

Auffällig ist, dass die eingeladenen Regisseure hauptsächlich männlich und über 40 sind. Sind alte Männer bessere Regisseure?

Männer einzuladen ist die einzige Möglichkeit der Jury, zu beweisen, daß sie weiß worum es geht. Zehn Männer einzuladen, ist keine Mode. Wenn man zehn Frauen einlädt, lädt man nur zehn Frauen ein.

Seit 2001 leiten Sie den Prater, eine Spielstätte der Berliner Volksbühne. Dort haben Sie öfter Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen eingeladen, deren Inszenierung „Othello, c’est qui“ dieses Jahr beim Theatertreffen zur Diskussion stand. Hätte die Jury Mut bewiesen, wenn diese Inszenierung in die Endauswahl genommen worden wäre?

Dass sie zur Diskussion standen, wußte ich nicht. Ich finde Monika jedenfalls bemerkenswert.

Mit Schweden reden

von Kristin Becker

Drei Isländer, mindestens zehn Schweden, ungezählte Norweger und Finnen. Das Theatertreffen ist nicht nur ein Stelldichein deutschsprachiger Bühnenkunst, sondern inzwischen auch ein skandinavischen Familientreffen. Der tt-Blog sprach mit Kollegen aus Schweden und Island über die freundliche Übernahme.

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Der hohe Norden beim deutschen Theatertreffen: Kritiker aus Schweden und Island. Foto: Kristin Becker

Die ökologische Bilanz mag fatal sein, aber die Billigflieger (mehr …)

Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2009

von Anna Postels

Herzlichen Glückwunsch, liebe Kathleen Morgeneyer!

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Kathleen Morgeneyer erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis von Jurorin Jutta Lampe. Foto: Jason Kassab-Bachi

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Der Theaterarzt

von Anna Postels, Johannes Schneider und Matthias Weigel

Breitcord-Sakko, weite Kragenaufschläge, Koteletten und Beatles-Frisur: Der Mann fällt auf, selbst im exzentrischen Theatermilieu. Dabei hat er einen ganz bürgerlichen Beruf: Axel Othmer ist Arzt, im Hauptberuf Kinderchirurg, in seiner Freizeit akkreditierter Theaterarzt an den Hamburger Schauspielhäusern. Zum Berliner Theatertreffen kam er durch einen Zufall, wie er in unserem Videoporträt berichtet.

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Autoren: Anna Postels, Johannes Schneider, Matthias Weigel
Kamera und Schnitt: Matthias Weigel

tt-Überlebenstipp Nr. 14

von TT-Team

Den Moment genießen*

Manuela Pirozzi, Ausstattung Theatertreffen

tt-Überlebenstipp Nr. 13

von TT-Team

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Barbara Ehrhoff, Zentrale/Empfang Berliner Festspiele

tt-Überlebenstipp Nr. 12

von TT-Team

Übers Leben:

Überlebensstrategien sind normalerweise Ideen wie man ohne Spätschäden durch Phasen großer Verausgabung kommt. Im Kontext eines Kunstfestivals sind das also Luxusprobleme. Nichtsdestotrotz helfen sie mehr als nur zu sagen: „schlafen kann ich, wenn alles vorbei ist.“ Konkret: 2000mg Vitamin C täglich schlucken (empfohlene Tagesdosis: 70mg) hilft enorm.

Uwe Gössel, Leiter Internationales Forum

Ulrich Matthes zum Geburtstag

von Blog-Redaktion

Mit nie zuvor veröffentlichten Bildern (Skandal?) und einem Ständchen gratuliert die tt-Blog-Redaktion Ulrich Matthes zu seinem 50. Geburtstag. Alles Gute! Einladungen zu Privat-Parties werden gerne angenommen.

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Das Interview mit Oliver Reese, aus dem dieser Outtake stammt, sowie ein Statement von Ulrich Matthes selbst können Sie im tt-Blog-Beitrag über die Arbeit von Jürgen Gosch sehen.

tt-Überlebenstipp Nr. 11

von TT-Team

Immer ein Lächeln auf den Lippen, zwischendurch eine Pause in der Hollywoodschaukel im Festspielgarten einlegen, immer einen Terminkalender dabei haben, um den Überblick zu bewahren, möglichst viele Freunde ins Theater einladen, um seine sozialen Kontakte zu pflegen und … ohne Latte Macchiato wäre ich verloren!

Sara Franke, Pressearbeit