Artikel-Schlagworte: „Anna Postels“

Bemerkenswert gut gestimmt

von Blog-Redaktion

Es wurde gearbeitet, bis spät in die Nacht, es wurde zu jeder Tageszeit geschnitten, geschrieben, fotografiert, gefilmt und produziert, es wurde gefeiert, es wurde diskutiert und geplant. Der Theatertreffen-Blog, der in diesem Jahr zum ersten Mal die tt-Festivalzeitung ersetzte, begleitete das Theatertreffen 2009 in Text, Bild und Ton, mit Fotogalerien, Audioporträts, Nachtkritiken, Interviews, Beziehungstipps, einem ABC und sogar Selbstkomponiertem. Zum Abschluss des Festivals zieht die Blog-Redaktion Bilanz.

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Bis in die frühen Morgenstunden sorgte Blogger Johannes Schneider mit Ukulele und Köl'scher Mundart für Gruppenharmonie: bemerkenswert. Foto: Jan Zappner

Eine gewaltige Überdosis

Die Sicht durch ein beeindruckendes Riesenauge auf einen persönlichkeitsgespaltenen Josef K.. Die Kraft einer Birgit Minichmayr, mich allein mit ihrer Stimme von der Probebühne zu fegen. Eine bezaubernde Maren Eggert, die in der warmen Abendsonne sanft strahlte. Unser Mentor, der akribisch die maßlose Nutzung von Adjektiven abmahnte. Ein bemerkenswertes Team, in dem Streit nicht Untergang und Party nicht Ausschlafen bedeutete. Und – (mehr …)

Vive le Chor!

von Anna Postels und Matthias Weigel

Das Beste kommt zum Schluss. Und zwar gewaltig: „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden“ in der Inszenierung von Volker Lösch, zwischen Buhs und Bravos des Berliner Publikums. Eine Reaktion, fast so stürmisch wie der Abend.

Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2009

von Anna Postels

Herzlichen Glückwunsch, liebe Kathleen Morgeneyer!

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Kathleen Morgeneyer erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis von Jurorin Jutta Lampe. Foto: Jason Kassab-Bachi

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Rezept für einen Theaterskandal

von Anna Postels

Ach, was ist so ein richtiger Stadttheaterskandal doch herrlich! Leider passiert das nicht mehr so oft, da man inzwischen ja so gut wie alles gesehen, verhandelt und inszeniert hat. Doch in Hamburg haben sich im letzten Jahr etliche ins Zeug gelegt, damit mal wieder richtig Leben in die Bude Theater kommt. Wie Sie selber einen Theaterskandal à la Volker Löschs „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden“ produzieren können, erklären wir gerne. Das Rezept für einen Theater-Hermann, den Kuchen, der immer weiter wächst und sich überall verteilt.

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Marion Breckwoldt als Marquis de Sade in Volker Löschs "Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?" als Ekelpaket. Foto: A.T. Schäfer

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Live-Ticker vom Preiskampf um den 3sat-Theaterpreis!

von Anna Postels

Heute Abend wird der 3sat-Theaterpreis verliehen – und der Theaterstreit der Jury zum ersten Mal live und vor Publikum ausgetragen! Lesen Sie hier unseren Live-Ticker (von unten nach oben zu lesen)! (mehr …)

Wir werfen fünf Argumente in den Ring

von Anna Postels

Heute Abend wird der 3sat-Theaterpreis verliehen – und der Theaterstreit der Jury zum ersten Mal live im Fernsehen übertragen! In der Jury sitzen Berliner-Ensemble-Intendant Claus Peymann, Theaterkritiker C. Bernd Sucher, Schriftstellerin Jenny Erpenbeck und tt09-Jurymitglied Eva Behrendt. Seit 13 Jahren wird der 3sat-Preis für eine besonders herausragende künstlerische Leistung im Rahmen des Theatertreffens verliehen. Wir sind gespannt, wer die 10.000 Euro gewinnen wird – und haben ein paar Entscheidungstipps für die Jury zusammen gestellt.

1. Den Zugriffszahlen auf dem Theatertreffen-Blog vertrauen: (mehr …)

Weiber!

von Kristin Becker und Anna Postels

95 Jahre alt und trotzdem aktuell: „Der Weibsteufel“ des österreichischen Autors Karl Schönherr, inszeniert von Martin Kušej, zeigt eine überraschend emanzipierte Frau, die sich von den Männern nimmt, was sie will. Am Ende ist einer tot, der andere im Gefängnis, und die Frau erbt das Haus. Was haben diese Typen nur falsch gemacht? Das Dr.-Sommer-Team des tt-Blogs antwortet vertrauensvoll in der Ratgeberecke.

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Birgit Minichmayr ertanzt sich als "Weib" einen eigenen Weg. Foto: Georg Soulek

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Der Theaterarzt

von Anna Postels, Johannes Schneider und Matthias Weigel

Breitcord-Sakko, weite Kragenaufschläge, Koteletten und Beatles-Frisur: Der Mann fällt auf, selbst im exzentrischen Theatermilieu. Dabei hat er einen ganz bürgerlichen Beruf: Axel Othmer ist Arzt, im Hauptberuf Kinderchirurg, in seiner Freizeit akkreditierter Theaterarzt an den Hamburger Schauspielhäusern. Zum Berliner Theatertreffen kam er durch einen Zufall, wie er in unserem Videoporträt berichtet.

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Autoren: Anna Postels, Johannes Schneider, Matthias Weigel
Kamera und Schnitt: Matthias Weigel

Ein Krisen-Dramolett

von Anna Postels

Finanzkrise, Weltwirtschaftskrise und Bankensterben – und was macht das Theater? Diese Frage haben die Moderatoren Susanne Burkhardt und Jürgen König ihren Gästen in der Diskussion „Theater in Zeiten der Krise“ gestellt. Für alle, die nicht dabei waren, hier eine kurze Raffung (aus dem Zusammenhang gerissen) als Dramolett.

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Auf der Bühne gegen die Krise ankämpfen? Matthias Lilienthal, Susanne Burkhardt, Armin Petras, Christine Dössel, Jürgen König und Volker Lösch diskutieren. Foto: Jason Kassab-Bachi

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Zum Muttertag (statt später Blumen)

von Anna Postels

Meine Mutter hat mich angerufen. „Es war ja Muttertag, ich weiß nicht, ob du das wusstest …“ Oh Schreck! Warum ich das schlicht und einfach vergessen hatte, habe ich ihr in einem Brief geschrieben.

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Statt Fleurop: der Rhododendron im Kantinengarten. Foto: Kristin Becker, Anna Postels

Liebe Mama! (mehr …)