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Tatort Theater

von Kristin Becker und Anna Postels

Sonntagabend, „Tatort-Zeit“: Die Schauspielerin Maren Eggert, sonst als Kriminalpsychologin Frieda Jung unterwegs, will zum Stückemarkt des Theatertreffens. Für die tt09-Premiere von Nicolas Stemanns „Die Räuber“ ist sie von Hamburg nach Berlin gekommen. In der Inszenierung spielt sie die Amalia, eine Rolle mit der sie durchaus Probleme hatte, wie sie uns im Garten des Festspielhauses erzählt. Ein Podcast.

Maren Eggert

Entspanntes Warten im Garten: Maren Eggert beim tt09. Foto: Jan Zappner


Mein erstes Mal mit Antigone

von Nis-Momme Stockmann

Nis-Momme Stockmann, Autor des diesjährigen tt-Stückemarkts, hat ein Händchen für Doppelungen. Zeitgleich bei zwei Stückemärkten (Heidelberg, Berlin) eingeladen, und nun doppelt ausgezeichnet: Wir gratulieren! Für sein Stück „Der Mann der die Welt aß„, das am 10. Mai in Berlin szenisch gelesen wurde, erhielt er den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes und den Preis des Freundeskreises (Publikumspreis). In der Theatertreffen-Blog-Serie „Mein erstes Mal“ erzählt er, wann seine Liebe zum Theater begann.

Wenn der Rasen am Baggersee liegt: Max Simonschek und Arnd Klawitter als "Ulf" und als "Sohn" in Nis-Momme Stockmanns "Der Mann der die Welt aß", Stückemarkt 2009. Foto: Jason Kassab-Bachi

Wenn der Rasen am Baggersee liegt: Max Simonischek und Arnd Klawitter als "Ulf" und als "Sohn" in Nis-Momme Stockmanns "Der Mann der die Welt aß", Stückemarkt 2009. Foto: Jason Kassab-Bachi

Jes – Mein erstes Mal Theater – das war, abgesehen von einigen schon zu guten Teilen verblassten Kindergartenerinnerungen, „Antigone“ im Schleswig-Holsteinischen Landestheater mit einer halben Palette Hansa Dosenbier im Kopf. Ziemlich spätes erstes Theatererlebnis – aber als kurzsichtiger, leicht übergewichtiger Insulaner fing bei mir einiges so ein bisschen später an als bei den anderen. (mehr …)

Warum wurde der 1. Mai nicht zum tt09 eingeladen?

von Matthias Weigel

Während in der Schaperstraße die Prosecco-Gläschen klangen, warf ich mich als „embedded journalist“ auf das raue Kopfsteinpflaster Kreuzbergs, um den anderen Pflastersteinen von oben auszuweichen.
Nichts sollte mich dabei stoppen herauszufinden, warum der 1. Mai schon wieder nicht zum Theatertreffen eingeladen wurde. Die Künstler heulten, die Jury schwieg; da hilft nur eine neue Strategie fürs nächste Jahr.

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