Artikel-Schlagworte: „Matthias Weigel“

Bemerkenswert gut gestimmt

von Blog-Redaktion

Es wurde gearbeitet, bis spät in die Nacht, es wurde zu jeder Tageszeit geschnitten, geschrieben, fotografiert, gefilmt und produziert, es wurde gefeiert, es wurde diskutiert und geplant. Der Theatertreffen-Blog, der in diesem Jahr zum ersten Mal die tt-Festivalzeitung ersetzte, begleitete das Theatertreffen 2009 in Text, Bild und Ton, mit Fotogalerien, Audioporträts, Nachtkritiken, Interviews, Beziehungstipps, einem ABC und sogar Selbstkomponiertem. Zum Abschluss des Festivals zieht die Blog-Redaktion Bilanz.

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Bis in die frühen Morgenstunden sorgte Blogger Johannes Schneider mit Ukulele und Köl'scher Mundart für Gruppenharmonie: bemerkenswert. Foto: Jan Zappner

Eine gewaltige Überdosis

Die Sicht durch ein beeindruckendes Riesenauge auf einen persönlichkeitsgespaltenen Josef K.. Die Kraft einer Birgit Minichmayr, mich allein mit ihrer Stimme von der Probebühne zu fegen. Eine bezaubernde Maren Eggert, die in der warmen Abendsonne sanft strahlte. Unser Mentor, der akribisch die maßlose Nutzung von Adjektiven abmahnte. Ein bemerkenswertes Team, in dem Streit nicht Untergang und Party nicht Ausschlafen bedeutete. Und – (mehr …)

Vive le Chor!

von Anna Postels und Matthias Weigel

Das Beste kommt zum Schluss. Und zwar gewaltig: „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden“ in der Inszenierung von Volker Lösch, zwischen Buhs und Bravos des Berliner Publikums. Eine Reaktion, fast so stürmisch wie der Abend.

Marat ist da!

von Matthias Weigel

Der Anfang vom Ende: Als letztes Gastspiel des diesjährigen Theatertreffens kommt heute abend Volker Löschs „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?“ vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg auf die Festspielbühne. Impressionen des letzen Bühnenaufbaus beim tt09.

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Kamera und Schnitt: Matthias Weigel
Musik: Sudaca Power: Las Luces de la Rambla

„Tun, als ob“ geht bei Gosch nicht!

von Johannes Schneider und Matthias Weigel

Die eine ist Schauspielerin, hat schon fünfmal in Inszenierungen von Jürgen Gosch gespielt. Beim tt09 ist sie die Mascha in Tschechows „Möwe“. Dort steht auch die andere, eigentlich Regie-Hospitantin, in der Minirolle des „Dienstmädchens“ auf der Bühne, als eine von drei Laien: Meike Droste und Theresa Schütz über ihre Erfahrungen mit dem Regisseur Jürgen Gosch.

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Von schwierigen gruppendynamischen Prozessen keine Spur: Die Darstellerinnen Meike Droste (links) und Theresa Schütz. Fotos: Jan Zappner

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Der Theaterarzt

von Anna Postels, Johannes Schneider und Matthias Weigel

Breitcord-Sakko, weite Kragenaufschläge, Koteletten und Beatles-Frisur: Der Mann fällt auf, selbst im exzentrischen Theatermilieu. Dabei hat er einen ganz bürgerlichen Beruf: Axel Othmer ist Arzt, im Hauptberuf Kinderchirurg, in seiner Freizeit akkreditierter Theaterarzt an den Hamburger Schauspielhäusern. Zum Berliner Theatertreffen kam er durch einen Zufall, wie er in unserem Videoporträt berichtet.

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Autoren: Anna Postels, Johannes Schneider, Matthias Weigel
Kamera und Schnitt: Matthias Weigel

Pausentöne

von Matthias Weigel

Über fünf Stunden geht Alle Totel fliegen hoch 1-3 von und mit Joachim Meyerhoff, das heute im Maxim-Gorki-Theater in Berlin seine tt09-Premiere hatte. Theaterreporter Matthias Weigel berichtet wie Theaterkritiker früher: per Telefon. Lesen Sie die Telegramme aus den Pausen. (mehr …)

Schizophren vereinigt

von Matthias Weigel

Vier Persönlichkeiten ergeben einen Franzkarl Moor. Vier Engelteufel toben in einer Person. In Nicolas Stemanns Inszenierung von Schillers „Die Räuber“ dividieren und multiplizieren vier Schauspieler die Zerrissenheit eines Menschen zwischen Freiheit und Bindung, Verantwortungslosigkeit und Liebesbedürfnis, Stolz und Opportunismus. Ein Abend gegen alle, ein kleines Resümee zur Halbzeit.

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Die Faust sprechen lassen: Die vier "Räuber" in Nicolas Stemanns zum tt09 eingeladener Inszenierung. Foto: Arno Declair

Man könnte Nicolas Stemanns Theater als einen Gegenentwurf zum Theater Jürgen Goschs sehen. Wo bei Gosch unkenntlich ist, inwieweit das Spiel überhaupt verabredet ist und ob der Begriff des Darstellens (noch) angebracht ist, ist Stemanns Inszenierung eine einzige große Verabredung, eine artifizielle Konstruktion. (mehr …)

Szenische Lesung? Szenische Lesung!

von Johannes Schneider und Matthias Weigel

„Szenische Lesung“, so lautet einer der Schlüsselbegriffe beim Stückemarkt des Theatertreffens. Die fünf eingeladenen Stücke werden provisorisch auf der Bühne eingerichtet: Gespielt wird mit Textblättern in der Hand, auf karger Bühne mit spärlichen Requisiten. Ein Format, das in der Blog-Redaktion Diskussionen ausgelöst hat: „Wenn, dann richtig“, wettert Matthias Weigel gegen die „halben Inszenierungen“. „Besser Zwieback als gar kein Kuchen“, hält Johannes Schneider dagegen. Eine szenische Lesung mit Zwischenspiel.

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Wer den Text nochmal in Ruhe nachlesen oder -spielen möchte, kann sich das Oeuvre hier herunterladen.

Über den Stückemarkt sprachen wir bereits mit der finnischen Nachwuchsautorin Sofi Oksanen und dem Hausautor des Maxim-Gorki-Theaters Philipp Löhle. Und lesen Sie Gastbeiträge der Stückemarkt-Autoren  Nis-Momme Stockmann und Davide Carnevali.

Ulrich Matthes zum Geburtstag

von Blog-Redaktion

Mit nie zuvor veröffentlichten Bildern (Skandal?) und einem Ständchen gratuliert die tt-Blog-Redaktion Ulrich Matthes zu seinem 50. Geburtstag. Alles Gute! Einladungen zu Privat-Parties werden gerne angenommen.

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Das Interview mit Oliver Reese, aus dem dieser Outtake stammt, sowie ein Statement von Ulrich Matthes selbst können Sie im tt-Blog-Beitrag über die Arbeit von Jürgen Gosch sehen.

„Komische, nervige Germanisten?“

von Matthias Weigel

Philipp Löhle, Hausautor am Maxim-Gorki-Theater, erzählt im Interview von seiner Zeit als Workshopteilnehmer und „tt Talent“ beim Stückemarkt 2007. Die diesjährige Förder-Plattform für Nachwuchs-Dramatiker wird heute mit zwei szenischen Lesungen eröffnet.

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Blick nach vorne: Jung-Dramatiker und Ex-tt-Talent Philipp Löhle. Foto: Pegasus Verlag- und Autorenagentur

Das Theatertreffen kennt dreierlei Arten von Talent, oder besser, der Talenteförderung: den Stückemarkt, das Internationale Forum sowie (mehr …)