Artikel-Schlagworte: „Szenische Lesung“

Die Macht des Teleprompters

von Elise Graton

Eine szenische Lesung ist keine Inszenierung! Dennoch ist sie mehr als nur Lektüre: Sie kann einen Text zum Leben erwecken oder aber auch schaden.

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Willkommen im Kindergarten: In der szenischen Lesung von "Das Prinzip Meese" bewies Sandra Hüller Haltung. Foto: Jason Kassab-Bachi

Wie eine szenische Lesung aussieht, haben bereits die Blog-Kollegen Johannes Schneider und Matthias Weigel veranschaulicht. Zur Erinnerung: Schauspieler stehen oder sitzen auf einer Bühne, Manuskript in der Hand, und lesen ein Stück vor. Ein paar Requisiten, beispielsweise ein Bett, eine Flasche oder ein Telefon, werden ihnen manchmal gegönnt. (mehr …)

Szenische Lesung? Szenische Lesung!

von Johannes Schneider und Matthias Weigel

„Szenische Lesung“, so lautet einer der Schlüsselbegriffe beim Stückemarkt des Theatertreffens. Die fünf eingeladenen Stücke werden provisorisch auf der Bühne eingerichtet: Gespielt wird mit Textblättern in der Hand, auf karger Bühne mit spärlichen Requisiten. Ein Format, das in der Blog-Redaktion Diskussionen ausgelöst hat: „Wenn, dann richtig“, wettert Matthias Weigel gegen die „halben Inszenierungen“. „Besser Zwieback als gar kein Kuchen“, hält Johannes Schneider dagegen. Eine szenische Lesung mit Zwischenspiel.

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Wer den Text nochmal in Ruhe nachlesen oder -spielen möchte, kann sich das Oeuvre hier herunterladen.

Über den Stückemarkt sprachen wir bereits mit der finnischen Nachwuchsautorin Sofi Oksanen und dem Hausautor des Maxim-Gorki-Theaters Philipp Löhle. Und lesen Sie Gastbeiträge der Stückemarkt-Autoren  Nis-Momme Stockmann und Davide Carnevali.