13. Mai 2010 - 14:48 uhr

„In Deutschland wird immer so viel gemeckert“

von Alexandra Müller

Am Mittwoch Abend wurde der Stückemarkt offiziell mit einer Podiumsdiskussion eröffnet. Diskutiert wurde über „Grenzen, Zwischenräume und Chancen neuer Dramatik in Europa“. Nach einer Impulsrede der georgischen Dramatikerin und Regisseurin Nino Haratischwili sprach sie mit Roland Schimmelpfennig und Yvonne Büdenhölzer über die verschiedenen Erfahrungen mit europäischer junger Dramatik.

von links nach rechts: Nino Haratischwili, Roland Schimmelpfennig, Yvonne Büdenhölzer; Foto: Kim Keibel

Joachim Sartorius eröffnete den Stückemarkt mit einem Grußwort. In der anschließenden Diskussion, von Marion Hirte moderiert, ging es vor allem um die Frage nach der Art und Weise, wie Gegenwartsdramatik im europäischen Kontext konsumiert wird. Yvonne Büdenhölzer, frühere Organisatorin des Stückmarkts, jetzt für „Neue Stücke aus Europa“ verantwortlich, sprach von den Auswahlkriterien für das Festival und von der Wahrnehmung der deutschen Theaterlandschaft in Europa.
Roland Schimmelpfennig, einer der meist übersetzten lebenden deutschen Dramatiker, erklärte, wie es ist, als deutscher Autor in Tokyo gespielt zu werden. Und Nino Haratischwili sprach aus ihrer Erfahrung als Autorin, die mit georgischem Hintergrund auf Deutsch schreibt, von den Vorurteilen und Erwartungshaltungen, mit denen sie zu kämpfen hat.

Hier hören Sie Ausschnitte aus der Diskussion.

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