Stückemarkt: Die Gewinner

von Kai Kroesche

Die Gewinner des diesjährigen Stückemarkts stehen fest:

Förderpreis für neue Dramatik des tt Stückemarktes: Claudia Grehn mit ihrem Stück „Ernte“

Werkauftrag des tt Stückemarktes: Wolfram Lotz (Autor „Der große Marsch“)

Theatertext als Hörspiel: Julian van Daal mit seinem Stück „Alles ausschalten“

Publikumspreis 2010 des tt Stückemarktes: Wolfram Lotz mit seinem Stück „Der große Marsch“

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Stückemarkt, zweiter Teil

von Kai Kroesche

Am Montag sowie am Freitag wurden die letzten drei der insgesamt fünf im Rahmen des Stückemarkts in Form von einstündigen szenischen Lesungen präsentierten Theaterstücke aufgeführt. Zu sehen waren „Ewig gärt“ von Ekat Cordes, „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz (beide am Montag) sowie „Ernte“ von Claudia Grehn (am Freitag), an die im Anschluss die Verleihung der Förderpreise folgte (Extra-Beitrag erscheint in Kürze). Wir waren dabei und sprachen mit den Beteiligten.

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Musik: CaBoume „Fly Swatter“; Philipp Köster

Als Autor ist man ja gerne mal verletzlich

von Alexandra Müller

Thomas Arzt, Hannes Becker und Sandra Kellein sind die diesjährigen Teilnehmer(innen) des Stückemarkt-Workshops. Unter dem Motto „Vorsicht zerbrechlich“ arbeiten die drei zusammen mit Autor und Dramaturg John von Düffel an kleinen Textausschnitten, die heute Abend präsentiert werden. Ein Werkstattbesuch.

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Stückemarkt – Episode2

von Kim Keibel

Der Stückemarkt begleitet uns in Episoden: Am Montag diskutierten einige Autoren über politisches Theater, dann wurden Ekat Cordes‚ „Alles gärt“ und Wolfram Lotz‘ „Der große Marsch“ in szenischen Lesungen präsentiert. Kim Keibel hat den Abend fotografiert. Weitere Bildergalerien hier.

„Da gärt ’ne ganze Menge!“

von Kai Kroesche

Ekat Cordes, Autor und Regisseur, nimmt am diesjährigen Stückemarkt mit seinem Stück „Ewig gärt“ teil, das gestern in einer szenischen Lesung vor Publikum präsentiert wurde. Wir sprachen mit ihm über sein Verhältnis zu Horrorfilmen, über Gärungsprozesse und über die Frage, ob und wie Theater den Menschen die Augen öffnen kann.

Stets auf der Suche nach neuen Formen und Ausdrucksweisen: Der Autor Ekat Cordes. Foto: Kim Keibel

Kai Krösche: In Ihrem Stück kommen sowohl in Bezug auf stilistische Mittel als auch auf Aspekte der Erzählweise Elemente vor, die man sonst eher aus dem Genrekino, vor allem dem Horrorfilm kennt. Wie kommt es dazu?

Ekat Cordes: Das Horrorgenre hat mich schon seit meiner Kindheit geprägt – meine Mutter hat immer sehr gern Horrorfilme geschaut, weil sie sich dabei aber so fürchtete, musste ich immer mitgucken. Eigentlich hätte ich mir die Augen zuhalten sollen, aber das hab ich natürlich nicht gemacht – und so schau‘ ich eigentlich schon Horrorfilme, seit ich sechs Jahre alt bin. Ich denke, dass kaum ein Genre so starke Möglichkeiten bietet, auf kreative Weise sehr reale, grausame und auf dem Theater im Grunde kaum darstellbare Probleme auf kritische Weise in künstlerisch überhöhte und gleichzeitig beunruhigende Bilder zu übersetzen. (mehr …)

Fürs Theater schreiben oder Händewaschen?

von Anna Pataczek

Es ist großartig, wie viel für und mit Nachwuchstheatermachern im Programm rund um das Theatertreffen stattfindet. Wie ihnen Bühnen geschaffen werden. Vor der zweiten Stückemarkt-Lesung unterhielten sich am Montagabend die Autoren Wolfram Lotz, Claudia Grehn und Ekat Cordes in der Bornemann-Bar – und fragten sich unter anderem, wie das Theater politisch sein kann. Ihre Antworten zum Nachhören.

Optimistic Young Authors

von Shane Anderson

Conflicts and crises are better partitions than cubicle walls. Crises separate the wheat from the chaff, the optimists from the pessimists. While the pessimist may fall into existential angst and question whether or how one should continue, the optimist keeps hoping that things aren’t all that bad and that they will get better.

Young stage writers in Germany have been faced with a theater specific crisis: the Heidelberger Stückemarkt held back its prize this year, and last year Vienna’s Burgtheater cancelled its workshop for young dramatists. In other words, the current dramatic output has been categorically put into doubt. The question „what’s to be done?“ would seem to naturally arise in face of this conflict. Are these events reason to worry for the general state of theater? Or do they serve as motivation for young authors to flex their dramatic muscles? This year at Theatertreffen, things look rather optimistic. The jury has not only selected a group of (relatively) young writers, but these writers themselves are (mostly) hopeful. I asked them about critical optimism, their hopes for the Stückemarkt and the types of questions theater can answer that, perhaps, other forms of art are unable to.

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Alles anschalten

von Elisabteh Hamberger

Am Mittwoch hat der tt-Stückemarkt begonnen. Los ging’s mit zwei szenischen Lesungen: „Alles ausschalten“ von Julian van Daal und Peca Stefan’s „Wire and Acrobats – Drahtseilakrobaten“. Wir haben beide Stücke mit der Kamera begleitet und dann auch noch das ein oder andere bekannte Gesicht vor die Linse bekommen.

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Musik: CaBoume „Fly Swatter“ & „Pat ma Back“