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„In Deutschland wird immer so viel gemeckert“

von Alexandra Müller

Am Mittwoch Abend wurde der Stückemarkt offiziell mit einer Podiumsdiskussion eröffnet. Diskutiert wurde über „Grenzen, Zwischenräume und Chancen neuer Dramatik in Europa“. Nach einer Impulsrede der georgischen Dramatikerin und Regisseurin Nino Haratischwili sprach sie mit Roland Schimmelpfennig und Yvonne Büdenhölzer über die verschiedenen Erfahrungen mit europäischer junger Dramatik.

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„Ich glaube nicht an die Krise“

von Anna Pataczek

Regisseur Luk Perceval: "Seit dreißig Jahren ist es mein Beruf, Menschen zu verstehen." Foto: Kim Keibel

Luk Perceval hat den Roman „Kleiner Mann – was nun?“ von Hans Fallada für die Bühne adaptiert. Die Geschichte spielt im Berlin der Weimarer Republik, zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Heute Abend hat die Produktion aus den Münchner Kammerspielen Theatertreffen-Premiere. Wenige Stunden vorher haben wir den belgischen Regisseur auf eine Zigarettenlänge und vier schnelle Fragen vor dem Bühneneingang getroffen. Luk Perceval über die Krise, Menschenliebe, gute Theaterabende und ein Deutschland, das nicht mehr existiert.