Artikel-Schlagworte: „Der goldene Drache“

Vor den Kulissen – Teil 2

von Kim Keibel

Wer kennt die Räume, in denen die Schauspieler im Rampenlicht stehen besser, als diejenigen, die diese Räume technisch einrichten? Die Blog-Fotografin Kim Keibel hat Techniker, Beleuchter, Bühnenarbeiter, Regieassistenten und andere gebeten, sich auf „ihren Bühnen“ zu inszenieren. Den ersten Teil der Foto-Serie „Vor den Kulissen“ finden Sie hier.

Manfred Breuer (Beleuchter), Martin Töpler (Tontechniker) und Bianca Both (Bühnenhandwerkerin) in der Kulisse von "Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen".

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Auf der Schlachtbank Europas

von Anna Pataczek

Weiß ist gefährlich. Das wird schnell schmutzig. Und tatsächlich, der kleine Chinese spuckt Blut, er hört gar nicht mehr auf. Bis der ganze weiße Boden verspritzt ist und der Chinese auf ihn drauffällt. Er ist tot. Verblutet, weil ihm seine Kollegen vom China-Thai-Vietnam-Restaurant „Der goldene Drache“ den schmerzenden Zahn mit einer Zange gezogen haben und die Wunde nicht stillen konnten.

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Kurz danach: Verzaubert

von Judith Liere

Vorhang runter, Tonband an: Der erste Meinungsaustausch beim Hinausgehen aus dem Berliner Ensemble nach der Vorstellung von “Der goldene Drache”.

Herzzahl: Gegessen

von TT-Blog Redaktion

Gesehen, gedacht, gepunktet. Direkt nach jeder tt-Premiere beurteilen wir die Inszenierung in vier Kategorien. Am nächsten Tag folgt eine ausführliche Kritik.

Heute: „Der goldene Drache“

  • SAUEREI // ♥ ♥ ♥ ♥  //
  • TRANSGENDER // ♥ ♥ ♥ ♥ //
  • SYMBOLHAFTIGKEIT // ♥ ♥ ♥ ♥ //
  • GESCHMACKSVERSTÄRKER // _ _ _ _ //

Großes Theater, was nun?

von Anna Pataczek

Vor zweieinhalb Jahren ging Lehman Brothers pleite, die Theaterwelt protestierte kürzlich gegen die Schließung des Schauspielhauses Wuppertal, die Bundesregierung hat soeben die Milliardenhilfen für Griechenland durchgeboxt. Und auf dem Theatertreffen wird einem unbestimmten Krisengefühl stattgegeben.

Es stimmt schon, das Theatertreffen steht im Zeichen der Krise. Doch die Krise, die dieses Theater widerspiegelt, ist zur Lebenskrise ausgewachsen. Es geht um dieses mulmige Bauchgefühl, um Unsicherheiten und Ängste. Nicht um die großen ökonomischen Fakten. Das Private ist politisch. Liebesbeziehungen scheitern wegen Geld. Das ist bei Horváths Kasimir und Karoline so. Das ist bei Falladas Pinneberg und seinem Lämmchen so. Das ist bei David und seiner Frau so, in dem Stück des Briten Dennis Kelly, das auch noch „Liebe und Geld“ heißt.

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