Artikel-Schlagworte: „Life and Times“

Vor den Kulissen – Teil 1

von Kim Keibel

Die Fotografin Kim Keibel untersucht das Theatertreffen nicht nur hinter dem Objektiv, sie hat sich auch hinter die Kulissen geschlichen. Allerdings nur, um diejenigen, die sie da gefunden hat, wieder vor die Kulisse zu holen. In ihrer Fotoserie „Vor den Kulissen“ hat sie Techniker, Bühnenmeister und Beleuchter vor der zweiten Aufführung auf die Bühne geschickt. Hier die ersten sechs Kulissen. Fortsetzung folgt.

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Die schöne andere Meinung

von Joachim Sartorius

In früheren Jahren, wenn die Entscheidung der Jury des Theatertreffens über die zehn eingeladenen Inszenierungen bekannt gegeben wurde, stieg Pulverdampf zum Himmel. Das Bashing der Jury gehörte zu den Ritualen. In den letzten beiden Jahren fand das nicht mehr statt: Wohlwollen, in vielen Fällen sogar Zustimmung zur Auswahl in der Vorberichterstattung. Ich litt fast an Entzug, ich vermisste den Pulverdampf. Aber vielleicht hat sich alles in die Gespräche nach den Aufführungen verlagert. (mehr …)

Episode Diskokugel

von Kim Keibel

Premiere von Life and Times – Episode 1 in den sophiensaelen am 8. Mai mit Nischen zum Plaudern und Diskutieren, buntem Buffet, der Verleihung des tt10-Wimpels. Klicken Sie sich durch Momentaufnahmen mit den Schauspielern des Nature Theatre of Oklahoma, mit Organisatoren, Bloggern und Diskokugellichtern.

Die Bildergalerie des Eröffnungsabends mit der Premiere von „Kasmir und Karoline“ finden Sie hier.

Kurz danach: Getanzt

von TT-Blog Redaktion

Vorhang runter, Kamera an: die Bilderkritik, diesmal mit Alexandra Müller, Shane Anderson und Anna Pataczek. Inspiriert von drei Stunden Sportgymnastik, Parademarsch und Cheerleading hier unsere Meinung – getanzt als Nature Theater of Oklahoma-Choreographie. Also, fast. Zum Anschauen und Durchklicken. Fotos: Kim Keibel

Herzzahl: Musicalisch

von TT-Blog Redaktion

Gesehen, gedacht, gepunktet. Direkt nach jeder tt-Premiere beurteilen wir die Inszenierung in vier Kategorien, am nächsten Morgen gibt es eine ausführliche Kritik.

Heute: Life and Times – Episode 1. Komplexes Konzepttheater, verpackt als Gute-Laune-Musical.

  • MUTTERTAGSKOMPATIBILITÄT // ♥ ♥ ♥ ♥ //
  • EROTIK // ♥ ♥ ♥ ♥ //
  • SELBSTTHERAPIE // ♥ ♥ ♥ ♥ //
  • BILDUNGSBÜRGERBINDUNGSFÄHIGKEIT // ♥ _ _ _ //

Künstlerisches Höhentraining

von Judith Liere

Hätten Kelly Copper und Pavol Liska unbegrenzte finanzielle Mittel zur Realisierung ihrer Kunst, würde es die Werke ihrer Gruppe „Nature Theater of Oklahoma“ nicht geben. Denn ihre Inspiration und Kreativität beziehen die New Yorker Künstler gerade aus den schwierigen Bedingungen, unter denen sie produzieren müssen.

Auch wenn sie nun mit ihrer Inszenierung „Life and Times – Episode 1“ am vergleichsweise gut subventionierten Wiener Burgtheater angekommen sind und zu zahlreichen Festivals in Europa eingeladen werden – ihre Ästhetik bleibt geprägt von den Hürden und Einschränkungen, die sie in den USA überwinden mussten. „In Amerika gibt es so gut wie keine staatlichen Gelder für Kunst. Wir bekommen hier keinerlei finanzielle Förderung“, erklärt Pavol Liska. „Und unter diesen Bedingungen als Künstler zu arbeiten, zwingt dich wirklich, darüber nachzudenken, was du tun willst und warum. Sonst wäre es einfach nur blöd, weiterzumachen.“ (mehr …)