Artikel-Schlagworte: „Monika Gintersdorfer“

Wieviel Zickigkeit können Sie sich leisten?

von Alexandra Müller

Die schlechte wirtschaftliche Lage, das fehlende Geld, die Krise: An allen Ecken und Enden ging es auch beim Theatertreffen darum. Persönlich betroffen sind fast alle, hier spricht nun eine, die das Thema „Produktionsbedingungen“ ein Festival lang mit sich herumschleppte.

Es sieht schlecht aus. Aber das wissen wir doch, ruft es jetzt aus allen Richtungen. Sogar mein jugendlich-naives früheres Ich wusste es schon: Als die 17-jährige Alexandra M. sich damals im mittelhessischen Niederbieber dafür entschied, Schauspielerin werden zu wollen, sagte sie immer, wenn sie darauf angesprochen wurde: „Ich weiß, dass es hart ist, aber wenn man es wirklich will, muss man es tun. Meine Mama unterstützt mich da auch.“

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Ich, Kritikerin.

von Alexandra Müller

„Othello c´est qui“, Gewinnerstück des letztjährigen Theater Festival Impulse, hinterfragt die europäische Sucht nach theatralen Klassikerinterpretationen. Mit Tanz, Zitaten und Geschichten aus dem Leben der Protagonisten öffnet es den kulturellen Horizont des Publikums. tt-Bloggerin Alexandra Müller fühlte sich davon inspiriert, ihr eigenes Theaterkritisieren unter die Lupe zu nehmen. Na, dann.

Kritiker zu sein ist eigentlich eine saublöde Sache. Zum Beispiel: Ich sitze jetzt um 8.50 Uhr in meiner Küche am Fenster, auf dem Herd kocht der erste Kaffee und ich soll über „Othello c´est qui“ von Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen schreiben. Das habe ich gestern Abend noch gesehen, leider schon sehr müde. Dabei hat es Aufmerksamkeit verdient, dieses Stück, das hier ist, weil es den Preis des „Theater Festival Impulse“ gewonnen hat.

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