Artikel-Schlagworte: „Christoph Schlingensief“


Die große plurale Rückschau

Nach drei Wochen zieht das gesamte tt-Blog-Team eine vielstimmige Bilanz, sortiert nach Eingang. Und dann ab.

Fazit im Bildformat. Jakob Kraze Foto: Yehuda Swed

Die Zeit während des Theatertreffens habe ich als eine sehr stürmische erlebt: viele neue Gesichter und Ideen, die einen mitreißen und manchmal auch umreißen können. Aber gerade das ist auch das Spannende – seinen Standpunkt zu verlassen und durch die Augen eines anderen zu blicken. Ich lernte neue Perspektiven kennen und gewann neue Erfahrungen. Das wiederum stärkt die Empathie und hilft, die anderen besser zu verstehen. Wir sind alle sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und haben unsere Eigenheiten in die Redaktion eingebracht. Die Symbiose dieser Persönlichkeiten in einem Produkt, dem Blog, fand ich sehr spannend. (Anna Deibele)

Ich erinnere mich an ein Festival, an dem viele starke tolle Frauen beteiligt waren. Intendantinnen, Kritikerinnen, Blogkoordinatorinnen, Stückemarktleiterinnen – die Liste lässt sich fortsetzen. Das Theater bleibt ein Ort, an dem ich mich wohl fühle, mich freue, meine Leidenschaft teilen zu können. Das tt 2011 war für mich auch ein Festival mit einem jugendlichen Geist, mit vielen jungen Autoren, Schauspielern und Regisseuren sowie einem Herbert Fritsch, der energetisch gesehen kaum älter als 30 Jahre alt zu sein schien. Und She She Pop-Vätern, die sich nicht von der Herangehensweise ihrer Töchter abschrecken ließen und so ein selten emotionales Theatererlebnis zugelassen haben. (Grete Götze) (mehr …)


Live-Blog of the „Via Intolleranza II“ talkback

Tonight is the last official night of the Theatertreffen, and we are blogging up to the final minute, with the last of our live blogs. Starting at 22:00, you can follow the Via Intolleranza II audience discussion here. I will be sharing the threads the discussion follows and my impressions and reactions – all in the role of an audience member, filling the seat of those of you who can’t be here but wish you could. So get that „refresh“ button ready, and please feel welcome to comment (in English or German). And as preparation, read up on Christoph Schlingensief’s opera village.

Via Intolleranza II Mamounata Guira Foto: Yehuda Swed

Mamounata Guira (Performer, Via Intolleranza II). Foto: Yehuda Swed

22:13 The talkback is scheduled to start in two minutes – a little later than planned. The show ran until shortly before 10pm, and it’s our last night to enjoy the garden bonfire, after all…

22:17 Slowly but surely, the audience brings its pretzels and beer upstairs. Maybe they were all busy downstairs at the donations booth, responding to the call for donations to the opera village during the curtain call.

22:19 By the way, I hate to spread stereotypes – but I’m really not kidding about the pretzels and beer.

22:20 Here we go! Curious to see how this plays out, because I know a couple of people on the podium don’t speak German.

22:22 Got it. Wilfried Zoungrana’s on it.

22:26 A question on the actors from Burkina Faso about the casting in Ougadougu: Why did you want to participate? How did you end up participating? There were 300 people participating – why did you want to take part? Isabelle Tassembedo: „I’ve never acted before, I came because I heard they needed a woman of my age. And as soon as I got there, I realized there was no language barrier. Even though we didn’t speak the same language, I understood him.“ (Also, a correction from Tassembedo: „actually, there were 400 participants.“)

22:30 Schlingensief has a convert to the theater through Tassembedo: „I had a lot of fun. I think I’ll keep going.“

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Via Intolleranza II – Soundcheck photos

30 minutes before Via Intolleranza II directed by Christoph Schlingensief starts, the actors are doing a soundcheck. I documented a few moments.


Wenn Zuschauer_innen träumen

Einige der diesjährigen Theatertreffen-Inszenierungen haben durchaus Taschentuchqualität. Doch wie ist das eigentlich mit dem Gefühl im Theater? Dürfen wir wirklich noch einfach so eine Träne zerdrücken, ohne zynisches Mitreflektieren, ohne ironischen Bruch?

Es ist kaum zu glauben: Da sitzt Sebastian Bark neben seinem Vater Joachim und singt doch tatsächlich mit, erst zögernd, aber schließlich mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Die beiden trällern gemeinsam Peter Kraus, die Schnulze heißt „Wenn Teenager träumen“ und eben hat Sebastian noch fremdschämend die Augen verdreht. Denn eigentlich ist der kitschige Musikgeschmack seines Vaters doch ziemlich peinlich.

Joachim Bark auf den Schultern seines Sohnes Sebastian. Foto: Doro Tuch

Wir befinden uns im vierten Akt von She She Pops „Testament“, die schlaue King Lear-Adaption, die wohl der heimliche Star der diesjährigen Theatertreffen-Inszenierungen war. Lear hat eben seine „gute“ Tochter Cordelia wiedergefunden und schwelgt in trügerischer Melancholie. Wir wissen, dass die Sache nicht gut ausgeht. Wir wissen, dass das Sentiment nur produziert ist, und dass die traurige Wirklichkeit Lear später umso brutaler heimsuchen wird. Wir wissen, dass Peter Kraus‘ Schlager nostalgischer Kitsch ist, platte Gefühlsduselei, ein Fetisch, der uns beherrscht und dabei den Zynismus seiner spätkapitalistischen Produktion überspielt. Wir wissen, dass es so etwas wie echte Emotionen, authentische Gefühlsregungen ja gar nicht geben kann in unserer ironischen Zitatewelt. Sebastian Bark weiß das auch, und deswegen zögert er anfangs. Doch irgendwann lässt er sich drauf ein. Irgendwann stimmt er mit ein und strahlt vor Freude.

Sebastian Barks zurückhaltende Reaktion ist symptomatisch für die grundlegende Paradoxie unseres Zuschauer_innenverhaltens in einer durchdekonstruierten Gesellschaft. (mehr …)


Art is Magic / It Cannot Succeed

From left to right (back): Ahmed Soura; Jean Chaize; Primo; Abdoul Kader Traore; Kandy; Mamounata Guira; Kerstin Grassmann; Issoufou Kienou; Isabelle Tassembedo. Front: Stefa; Wilfried Zoungrana; Jean Marie Gomzoubou Boucougou; Amado Komi. Photo: Aino Laberenz

The man himself finally appears 80 minutes into the 90-minute show, a projection on a curtain of a man standing in front of a projection on a curtain. We’ve heard his emails, even seen footage of him in Africa. And now Christoph Schlingensief stands before us and addresses us directly for the first time, looking almost like a hologram. But is he present?

Schlingensief’s absence has become an almost overpowering aspect of “Via Intolleranza II”, which opened in the Bayerische Staatsoper München in late June of 2010, with Schlingensief himself still able to perform in person with the actors at the end of the evening. It was to be his last production directed to completion, as Schlingensief died just two months later on August 21st at the age of 49, thereby entering the pantheon of German genius artists. But before his lung cancer diagnosis, before his bestselling memoir about the illness, before the sycophantic obituaries, Schlingensief was anything but beloved. He appeared in almost all of his controversial works: assaultive, anarchic, unbalanced, uncategorizable films (“The German Chainsaw Massacre”), stage productions (“Rocky Dutschke ‘68”), and art actions (“Foreigners Out!”). A Schlingensief is not a Schlingensief without the man himself – and knowing he would likely not live out “Via Intolleranza II”’s theatrical run, he wove this paradox into its complex fabric.

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Und grüß mir die Schwarzen

Christoph Schlingensiefs Via Intolleranza II ist weder Entwicklungshilfe noch Dokutheater, auch wenn eine Menge Afrikaner auf der Bühne stehen. Via Intolleranza II ist ein Gesamtkunstwerk, im Schlingensiefschen Sinne.

Von Ougadougou über Brüssel, Hamburg und München nach Berlin: Via Intolleranza II. Foto: Aino Laberenz

„Du kannst ihn lieben, so viel du willst, aber er ist kein guter Regisseur“, sagte vor vielen Jahren ein Freund zu mir. Doch ich selbst sehe mich noch heute außer Stande, auf Christoph Schlingensief und seine Inszenierungen die Kategorien „gut“ oder „schlecht“ anzuwenden. Er fällt bei mir noch immer durchs Bewertungsraster. Das spricht wohl gegen meine kritische Kompetenz, vielleicht aber auch für Schlingensief als Künstler. Denn ein Künstler war er, auch wenn er wie kaum ein anderer seine eigene Existenz dafür benutzte, und vielleicht macht das eine Bewertung so schwierig.

Via Intolleranza II, Christoph Schlingensiefs letzte Inszenierung vor seinem Tod, funktioniert auch ohne ihn. Schlingensief ist jetzt eine Rolle im Stück, gespielt vom langjährigen Crew-Mitglied, dem Schauspieler Stefan Kolosko. Der tut das hervorragend. Nie gibt er vor, Schlingensief zu sein, und doch schafft er es, unter den ganzen Abend eine Schlingensief-Spur zu legen.

Doch die Bühne gehört vordergründig den Schauspielern aus Burkina Faso. Via Intolleranza II beginnt mit burkinesischer Folklore, und man fühlt sich erst einmal wie auf einem interkulturellen Afrika-Abend des Goethe-Instituts. Oje, denkt man, das ist wohl ein Missverständnis. Doch auch Schlingensief denkt von Anfang an laut über die Zweifelhaftigkeit seiner Afrika-Produktion nach: Da veranstaltet er ein Schauspieler-Casting in Ougadougou, und von rund 400 Bewerbern dürfen zehn mit nach Europa. Dann ist das Boot voll. Was soll das eigentlich? Währenddessen sterben er und seine Mitarbeiter weg, das kanns doch wohl auch nicht sein. Was sind das auch für komische bunte Häuschen, die die Schwarzen da bauen? Und überhaupt, er versteht sie nicht, kann denn mal einer übersetzen? (mehr …)


Abwesenheitsnotiz

Christoph Schlingensief kündigt sich für heute im Berliner Festspielhaus an – schließlich ist er eingeladen. Doch was zu ihm sagen, falls sich sein Geist materialisiert? Und wie über ihn reden, falls er unsichtbar bleibt?

Für Osama bin Laden galt „tot, lebendig oder photoshopped“, Christoph Schlingensief hingegen hat sich für seinen Auftritt am Theatertreffen noch für keine Form entschieden. Aber schon jetzt ist er da, ohne da zu sein: Er lässt sich vertreten (bei der Pressekonferenz von seiner Frau Aino Laberenz), doubeln (bei den Vorstellungen von Via Intolleranza II) oder jederzeit herbei reden, wenn das „postmigrantische Theater“ und die Jury-Entscheidungen keinen Gesprächsstoff mehr hergeben.

Ob sich sein Geist aber auch wirklich zeigt? Manifestationsmöglichkeiten gäbe es für ihn viele (schließlich sind wir im Theater), zum Beispiel als heiliger Geist oder böser Dämon, Zombie, Phönix oder gar als radioaktive Strahlung. Falls er sich für die Sichtbarkeit entscheidet, müssen wir uns nur noch überlegen, was wir zu ihm sagen – „Lange nicht gesehen“ wirkt zur Begrüßung wohl eher unpassend.

Wahrscheinlicher ist es aber, dass Schlingensief unsichtbar bleibt. Denn seltsamerweise scheinen sich gar nicht mehr so viele für ihn zu interessieren wie vermutet. (mehr …)


Saying No in a Yes-world

Retweet, share, rate, join, check in, like: we live in a time of constant affirmation. But what does all this „yes“ mean without a little „no“?

At the Schlingensief Seminar held at Hebbel am Ufer 3 on Monday, Johannes Hoff (a Catholic theologian with whom Christoph Schlingensief shared a “lively exchange of thoughts about last things and last questions”) and Carl Hegemann (the friend and dramaturg who put the two in contact) talked about Schlingensief’s search for ways to come to terms with death during his struggle with cancer. Acceptance is loss’s clichéd little brother, a familiar trope in discussions like this, but a different spin on this idea of acceptance also kept popping up between Hoff and Hegelmann: To be ready to die, you have to consider everything to be egal, the same –- life and death, traditional notions of good and evil, what makes a good life or a bad one. And you can achieve that egalitary perspective by saying “yes” to everything.

A simple enough statement: Always say “yes.” It’s a word that comes easy in a world that seems to want nothing more from us than yes, yes, yes. From the “Like” function on Facebook to the yes-I-am-here mentality driving foursquare, we seem to be in a constant state of affirmation: seeking something to affirm, hoping that someone else will affirm us. (mehr …)


Quasi-Live-Blog der Pressekonferenz

Herbert Fritsch redet sich hinter den Tulpen hervor. Foto: Yehuda Swed

Baustelle, Haus der Berliner Festspiele. Derzeit staubt es noch hier und da, die Kabel hängen aus der Decke, bis zur Eröffnung des Theatertreffens am Freitag ist alles fertig, frisch renoviert. W-Lan gibt es erst ab morgen, daher stelle ich meine Aufzeichnungen der Pressekonferenz erst nachträglich ins Blog. Fotos folgen.

12:55 Die Stühle für die Pressekonferenz stehen. Ein paar lila Lampignons hängen über den Köpfen der baldigen Verkünder der frohen Theatertreffen-Botschaften.

12:56 Ein erstes Murmeln geht durch den Raum, nachdem sich die Journalisten durch die Baustelle des Theatertreffens gekämpft haben.

12:58 Jagoda Engelbrecht, die Pressechefin der Berliner Festspiele, akkreditiert und busserlt Journalisten.

13:00 Herbert Fritsch, der Star des Theatertreffens, plaudert mit Berliner Festspielleiterin Iris Laufenberg. Er trägt einen grauen Anzug zu einem braunen (!) Hemd. (mehr …)


The first press conference – live

Live-blogging  (almost – there were some internet problems) the first press conference of Theatertreffen 2011.

12:56pm
All are gathering, getting their swag, drinking some coffee, and flipping through the program books. The contestants today are:

Herbert Fritsch, director of Nora and Biberpelz, two of this year’s invited productions.
Iris Laufenberg, the artistic director of the Theatertreffen.
Aino Laberenz, the costume designer for Via Intolleranza II and widow of Christoph Schlingensief.
Joachim Sartorius, the director of the Berliner Festspiele.

Links bis rechts: Joachim Sartorius, Aino Laberenz, Iris Laufenberg, Joachim Sartorius. Foto Yehuda Swed.

Grete Götze and I are blogging behind the scenes – sitting behind the public on heaters.

1:08
Germans are not as always punktlich as we foreigners are led to believe: everybody’s mixing and the press conference doesn’t seem ready to start anytime soon. They may be Germans, but they’re also theatre people…

1:10
And here we go! The conference has begun with a lot of promises that the building here, which is currently under major renovations costing €15 million, will actually be ready when the festival officially opens this Friday, the sixth (the Germans had better be punktlich with this). Behind us, outside, the construction crews are working like crazy.

And apparently Sartorius just got back from New York City this morning. I’ve done that flight several times, and I cannot imagine leading a press conference a couple hours after the overnight lands.

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Provokative Musterschülerin

Gelb und lila sind die Farben im tt-Mai 2011.

Eine Premiere, viele Premieren: Zum ersten Mal verlautbarte die Theatertreffen-Jury gestern persönlich und live in einer Pressekonferenz ihre Auswahl der zehn bemerkenswerten Inszenierungen 2011, die vom 6. bis 22. Mai zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen werden. Das Jury-Jahr folgt einer eigenen Zeitrechnung, es reicht bis einen Tag vor der Juryentscheidung. Daher vermissen viele auch nun Andrea Breths „Zwischenfälle“ vom Wiener Akademietheater, das erst jüngst, am 5. Februar 2011, Premiere hatte, siehe etwa die Kommentare zur aktuellen Presseschau auf nachtkritik. Die beliebte Netztheater-Plattform erstellte, zusammen mit Lesern, eine alternative Liste der besten Inszenierungen, das so genannte nachtkritik-Theatertreffen, gedacht als Kontrapunkt. So nicht in diesem Jahr: Denn beide Listen überschneiden sich an drei Stellen: Der „Don Carlos“ aus Dresden, Elfriede Jelineks Dreiteiler „Das Werk“ / „Im Bus“ / „Ein Sturz“ vom Schauspiel Köln und das persönlich-dokumentarische Vater-Tochter-„Testament“ von She She Pop sind auf beiden TopTen vertreten. Diese Auswahl der „eher unüblichen Verdächtigen“ (Jurymitglied Wolfgang Höbel) ist „was ganz anderes“ (Christine Dössel, SZ) als sonst, aber eigentlich theaterpolitisch hyperkorrekt.

Will die verjüngte und verweiblichte Jury, in der, so erläutert die Festivalleiterin Iris Laufenberg, die für die Wirtschaft geforderte Frauenquote bereits umgesetzt sei, dieses Mal jeglicher Kritik zuvorkommen? Sie erweist sich in diesem Jahr als lernfähige Musterschülerin und erfüllt so jegliche Quotenforderung: Regisseurinnen sind dabei (darunter Karin Henkel, Karin Beier), dreimal die sogenannte Provinz (Dresden, Schwerin, Oberhausen), Interkultur (Nurkan Erpulat), Performance (She She Pop und Herbert Fritsch), Ehrung (Christoph Schlingensief). Beim genaueren Hinschauen finden sich allerdings auch Wiederkehrer wie Stefan Bachmann oder Stefan Pucher unter der Auswahl, an jeden Theatergeher ist gedacht. Die gut akzentuierte Provokation, den Medienkünstler und Schauspieler Herbert Fritsch zum ersten Mal und dann gleich doppelt einzuladen, ein ehemaliges Volksbühne-Urgestein, lässt auf Frontalzusammenstöße hoffen. „Ich habe bei der Bundeskulturstiftung einen Antrag gestellt: sieben Jahre ohne Publikum zu spielen“, erzählte Fritsch 2007 bei seinem Genremix Bühnenkabarett Angst: „Und ich habe das Geld bekommen.“

Auf der leeren, frisch renovierten Bühne der Berliner Festspiele, einem schwarzen, an diesem Tag etwas zugigen Kunsttempel, der nun eine der modernsten Techniken in Europa besitzt, materalisiert sich eine weitere Premiere: Vor dem heruntergelassenen eisernen Vorhang, vor dem Iris Laufenberg und die Jury sitzen, sind alle aktuellen Fragen offen, oder besser, bühnenreif eröffnet. Wie steht es um Postfeminismus, Mediendiskurse, regionalen Kultursumpf, Integration und Bildung, Generationenverträge, Neu-Kolonialismus, wie steht es überhaupt um Theaterformen zwischen Ensembletheater, Off-Gruppen, schreibenden Schauspielern und Klassiker-Auffrischungen? Wir werden es sehen.