Keine Volksdistanz – eher Halbmarathon

Meine Theatertreffen-Blog Kollegin Magdalena Hiller schrieb am 8. Februar 2012 im TT-Blog über Theaterstücke, die aufgrund ihrer Länge einer etwas unkonventionelleren Abendplanung bedürfen. Ich dachte mir: Zum Glück sind wir das hier in Berlin gewöhnt! Allerdings musste ich feststellen, dass ich bisher auch noch nicht in den Genuss einer bis zu zwölf Stunden andauernden Theaterinszenierung gekommen bin. Das Stück John Gabriel Borkman zum Beispiel könnte man wohl als ein „Theater-Halbmarathon“ bezeichnen und solch ein Unterfangen verlangt auch vom Zuschauer ein Maximum an Leistungsbereitschaft. Daher habe ich innegehalten und zeichnerisch neun Empfehlungen beziehungsweise Hinweise zusammen getragen, die uns helfen sollen, einen sehr langen Theaterabend, eine lange Theaternacht oder einen Theatermorgen glücklich zu überstehen.