Über Henrike Terheyden

Henrike Terheyden, geboren 1984 in Münster, hat in Hildesheim und Paris Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst studiert. Sie lebt und arbeitet in Dresden als Bühnen- und Kostümbildnerin sowie als Zeichnerin für ihr Label KENDIKE. Sie ist Mitglied des freien Theaterkollektivs theatrale subversion, http://theatrale-subversion.de/wordpress.
http://kendike.wordpress.com

Alles wird gut! Alternative Schlüsse für alle Theatertreffenstücke

Uns gefällt es nicht, dass die beim Theatertreffen inszenierten Textvorlagen zu meist grausamen, finalen Szenen führten, wo Leichen herumliegen, wo Beziehungen am Boden zerstört sind, wo keine Hoffnung mehr herrscht. Daher bieten wir als exklusiven Service schönere, frohere Enden an. ... weiterlesen »

Otto raucht die letzte Kippe

„Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette. Und ein letztes Glas im Steh’n …“ Otto raucht wehmütig die letzte Kippe und verabschiedet sich mit gut gemeintem Gemotze vom Theatertreffen 2013. 200 (zweihundert!) Blogposts und so einige Brezeln hat ... weiterlesen »

Jahrmarkt der Grausamkeiten

In der Inszenierung von Sebastian Nübling und dem Ensemble der Münchner Kammerspiele dreht sich ein Kettenkarussell um die trashige Spießigkeit einer US-amerikanischen Kleinstadt. „Orpheus steigt herab“ von Tennessee Williams – eine Parabel über Fremdenfeindlichkeit und über den verzweifelten Versuch, die ... weiterlesen »

Otto erklärt Orpheus. Griechische Mythologie in drei Minuten

Heute Abend ist die Theatertreffen-Premiere von Sebastian Nüblings Inszenierung von  „Orpheus steigt herab“, geschrieben von Tennessee Williams. Orpheus, Orpheus, Orpheus, wer war verdammt noch mal Orpheus? Eine kleine dramaturgische Einführung von Blogmaskottchen Otto, die eigentlich am liebsten motzt. Die Geschichte, die erzählt, ... weiterlesen »

„Unsere nächste Aufgabe ist die Kollektiv-Bildung.“ Das TT-Blog-Team trifft Thomas Oberender

Die TT-Blog-Redaktion traf sich vor einigen Tagen mit Thomas Oberender in seinem Büro. Am Eröffnungsabend des diesjährigen Theatertreffens hatte der Intendant der Berliner Festspiele von der „wohl tiefgreifendsten kulturpolitischen Wende der letzten 40 Jahre“ und von „Institutionen im Wandel“ gesprochen. TT-Bloggerin ... weiterlesen »

Bühnenwatch demonstrierte beim Public Viewing der „Johanna“-Inszenierung

Die zum Theatertreffen eingeladene Inszenierung von Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ in der Regie von Sebastian Baumgarten ist heute am Sony Center, Potsdamer Platz, im Public Viewing gezeigt worden. Aktivisten und Aktivistinnen der Gruppe Bühnenwatch, die bereits ... weiterlesen »

Otto schwitzt

Okay, zugegeben – jetzt hat sich das Wetter abgekühlt und schreckt auch nicht vor Regen zurück. Aber wer die letzten beiden Tage „Die Ratten“ auf einem der hinteren Publikumsplätze, ziemlich weit oben auf der Hinterbühne im Berliner Festspielhaus gesehen hat, ... weiterlesen »

Im Rattenkäfig der Meta-Ebene

In Karin Henkels Inszenierung von Gerhart Hauptmanns „Die Ratten” thematisiert sich das Theater vor allem selbst. Zur einen Hälfte komisch, zur anderen tragisch, sind die Protagonisten dem Schicksal unterworfen, gefangen im Rattenkäfig ihrer eigenen Meta-Diskussion. Heute Abend findet die zweite Vorstellung ... weiterlesen »