Wann hört ihr endlich auf mich zu langweilen und euch zu beweinen?

Das Theatertreffen zeichnet nun seit 51 Jahren die bemerkenswerten Stücke einer Saison aus. Wohl gemerkt die bemerkenswertesten Stücke, nicht die besten. Man will sich ja nicht angreifbar machen. Aber was ist denn bemerkenswert? Da sich das bisher nicht mit meiner Vorstellung deckt, hier der Versuch einer subjektiven Klärung. Zum einen steckt in dem Wortkonstrukt der… Wann hört ihr endlich auf mich zu langweilen und euch zu beweinen? weiterlesen

Das klägliche Restzucken toter Tiere – Susanne Kennedys „Fegefeuer in Ingolstadt"

Bevor das Stück beginnt, wird bereits das Bühnenbild auf den heruntergelassenen Eisernen Vorhang projiziert. Ein in der Tiefe perspektivisch kippender Raum in siffigem Pastellton kündigt drohendes Unheil an. Rechts neben einem lichtdurchfluteten Fenster: ein Kruzifix. Die Projektion beginnt zu flackern, wie in einem Horrorfilm. Als der Eiserne Vorhang sich hebt und das tatsächliche Bühnenbild freigibt,… Das klägliche Restzucken toter Tiere – Susanne Kennedys „Fegefeuer in Ingolstadt" weiterlesen

„Fegefeuer in Ingolstadt” // Visuelle Auseinandersetzung

„Fegefeuer in Ingolstadt“ Regie: Susanne Kennedy Premiere: 08. Februar 2014, Münchner Kammerspiele Handlung: das „Höhere“ negiert das Menschsein mit Stroboskop und eindringlicher Unbewegtheit. Anzahl der Schauspieler: sieben Rekordverdächtig: die Sprachlosigkeit Felix Ewers, 2014, 900 x 1125 px Mehr Visuelles von Felix unter www.weissreflex.de Eine fortlaufende Serie. Teil 1 zu „Zement“ Teil 2 zu „Onkel Wanja“