Kleine Knüller Große Knüller

wolfgang metzel theatertreffentrophäe

Eine steht noch. Der Künstler Olaf Metzel hat in diesem Jahr die Theatertreffenauszeichnung ganz im Sinne des Focusthemas Fassbinder gestaltet. Jede eingeladene Inszenierung wird mit diesem Objekt bedacht, die letzte Trophäe wird am Sonntag an „Baal“ von Frank Castorf verliehen. Formal ist die Theatertreffen-Auszeichnung eine Weiterentwicklung von Metzels Reliefserie „Fassbinderfragmente“ von 2012. Vorlagen aus  Drehbüchern… Kleine Knüller Große Knüller weiterlesen

Dreckige Erhabenheit: „Der 2. Tod eines Kollektivs“

Im Roten Salon der Berliner Volksbühne widmet sich der Schauspieler Maximilian Brauer mit wechselnden Kolleg*innen regelmäßig im Rahmen vergnüglich-versauter Abende dem Leben schillernder Prominenter. Neben Rolf Dieter Brinkmann und Helmut Berger war auch schon Rainer Werner Fassbinder an der Reihe. Anlässlich des Theatertreffens wurde der Fassbinder-Abend noch einmal aufgenommen. Theresa Luise Gindlstrasser hat über die… Dreckige Erhabenheit: „Der 2. Tod eines Kollektivs“ weiterlesen

Eefke Kleimann // Gastautorin

Eefke Kleimann, Jahrgang 1990, studierte und arbeitete im Bereich Theaterwissenschaften an der Universität in Mainz. Sie machte u.a. Theater mit Kindern und Senioren und mit Freunden in einem Theaterkollektiv. 2013 und 2014 war sie Teil der TT-Blog-Redaktion. Derzeit arbeitet sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und studiert Kunst- und Bildgeschichte in Berlin.

Angst essen Deutschland auf

„Andere werfen Bomben, ich mach Filme.“ R.W. Fassbinder Wo ist er hin, der Mut des R.W. Fassbinder!? Ist es einfacher, die Verantwortung auf die „großen“ Parteien/Institutionen abzuschieben, anstatt die eigenen persönlichen Beziehungen zu analysieren? Ist der Mut zur Selbstanalyse vergraben unter dem Marketing-Wahnsinn des deutschen Theater-/Kunst- und Filmmarktes? Patrick Wengenroth ist Regisseur und Performer, und… Angst essen Deutschland auf weiterlesen

Brutalität des Alltäglichen

Warum läuft Herr R. Amok?

Sei ein aufopferungsvoller und liebender Ehemann und Vater! Sei ein freundlicher, zuvorkommender Nachbar! Sei eine konstruktive Kraft in der arbeitsökonomischen Verwertungskette! Herr Raab – Familienvater, Nachbar, Arbeitskollege – scheint all diesen Imperativen nachzugehen. Doch das Streben nach einem kleinbürgerlichen Lebensideal führt zur totalen Selbstaufgabe und schlussendlich in die Katastrophe. In lose aneinandergereihten, improvisierten Szenen erzählt… Brutalität des Alltäglichen weiterlesen