Baby’s First Castorf

In case you hadn’t heard, Sunday’s „Baal“ was the last „Baal.“ It was also my first Castorf. Before Sunday, I knew about as much about Frank Castorf as fellow blogger Annegret Märten (for your own primer, see her delightful post here). Honestly, I’d probably heard as much about Chris Dercon, his Volksbühne successor. BUT WE’RE NOT TALKING… Baby’s First Castorf weiterlesen

Little Sausages of Truth: „Die lächerliche Finsternis“

Note: I know Theatertreffen is over, and that „Die lächerliche Finsternis“ closed already. But sometimes our thoughts need time to marinate. #betterlatethannever Intermissions can be deadly. Welcome, for sure—we all have to pee sometimes, or buy an overpriced Laugenbrezel—but they can stall a show’s momentum, for the performers as well as for the audience. Not so… Little Sausages of Truth: „Die lächerliche Finsternis“ weiterlesen

TOP/FLOP Inszenierungen für das Internationale Forum

Die Stipendiaten des Forums nennen ihre jeweiligen TOP und FLOP Inszenierungen des Theatertreffens 2015 (ohne BAAL in der Regie von Frank Castorf).

Wie hältst Du es mit dem Theatertext? – Ein Bericht über RealFiktionen

RealFiktionen © Michaela Frey

Wo verortet sich die Gegenwartsdramatik im Theater und im Literaturdiskurs? Ist es möglich, das Theaterstück als ein autonomes literarisches Werk aus dem Theaterkontext herauszureißen? Das Symposium „RealFiktionen“ verhandelt diese Fragen und stellt sie zur Debatte. Zehn Autor*innen, die zwischen Prosa, Lyrik und Dramatik changieren, befassen sich mit dem Theatertext und stellen ihr Schaffen und ihre Gedankengänge… Wie hältst Du es mit dem Theatertext? – Ein Bericht über RealFiktionen weiterlesen

Struktureller Rassimus im dt. Theater

Anlässlich der Podiumsdiskussion „Wer sind wir in der weißen Welt? – Postkolonialismus und Theater“ 3 x 100 Sekunden-Gespräche, die sich mit dem strukturellen Rassismus in Deutschland beschäftigen und der Frage inwieweit man ihn überwinden kann. 1.) Neue Darstellungsmethoden statt Reproduktion // Neu-Defintion von ästhetischer Praxis: Inhalte, Formen, Konzepte //  TT-Jury muss sich strukturell verändern 2.)… Struktureller Rassimus im dt. Theater weiterlesen

Post-Kolonialismus im dt. Theater

Iury S. Trojaborg ist Stipendiat des Internationalen Forums 2015. Er wurde in Rio de Janeiro geboren studierte dort Schauspiel und machte dann in Kopenhagen einen Master in Dramaturgie. Er musste Kopenhagen innerhalb von zwei Tagen verlassen, weil seine Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert wurde, obwohl er die notwendigen Unterlagen besaß. Er ist Dramaturg im Ballhaus Naunynstraße. Er spricht… Post-Kolonialismus im dt. Theater weiterlesen

Party Poopers: „Das Fest“

Wobbling out of “Das Fest,” all I can see is a swirl of red and yellow and blue and green. This image—endless confetti, showering onto the stage—is a stunning one, like cherry blossoms suddenly loosed by a springtime windstorm. And it happens at least four or five times during Christopher Rüping’s adaptation of Thomas Vinterberg’s… Party Poopers: „Das Fest“ weiterlesen

Die Lücke, die der Gotscheff ließ: „Warten auf Godot“

Keine „Landstraße“, kein „Baum“ und es herrscht eher finstere Nacht als jener „Abend“, den Beckett in seiner legendär-knappen Regieanweisung für „Warten auf Godot“ vorsieht. Ein Trichter dominiert stattdessen die zur Schräge angehobene Bühne, ausgelegt mit einem rosafarbenen Tuch. Bedrohlich durchmisst zu Beginn in eisiger Stille ein Suchscheinwerfer die karge Szenerie. Noch aber ist niemand hier… Die Lücke, die der Gotscheff ließ: „Warten auf Godot“ weiterlesen

Come on in, the water’s fine: „Atlas der abgelegenen Inseln“

In the introduction to 2009’s “Atlas of Remote Islands,” Judith Schalansky describes her book as “primarily a poetic project.” The book—subtitled “Fifty Islands I Have Never Visited and Never Will”—contains precise maps of these faraway places, and passages about the islands’ histories. The texts blur fiction and reality, and it’s rarely the stuff of an… Come on in, the water’s fine: „Atlas der abgelegenen Inseln“ weiterlesen

Das Erbe der Schuld: die unverheiratete

Familiy values - die unverheiratete © Georg Soulek

Von der Schuld der Elterngeneration: Eine Kritik zu Ewald Palmetshofers Theaterstück „die unverheiratete“ in der Inszenierung von Robert Borgmann.   Vor dem rotsamtenen Theatervorhang stehen sie – das Empfangskommitee für den heutigen Theaterabend. Ein allwissendes Moiren-Quintett. Die Locken und Zöpfe verspielt frisiert, die biedermeier’sche Damentracht aus besticktem Spitzenstoff mit seidenen Bändern festgezurrt. Es ist ein… Das Erbe der Schuld: die unverheiratete weiterlesen