Kategorie: Internationales Forum / Camp

Bodies That Do Not Matter

"Hideous (Wo)men)". Foto © Sanne Peper

Fünf Figuren in Masken werden in verschiedenen Lümmel-Posen am Publikum vorbeigedreht. Sie lagern bäuchlings vor dem Fernseher, lehnen ihre Jogginganzüge gegen den Tresen, fassen tief in den Popcorn-Eimer. Ab und an steckt jemand seine Hand in die Hose. Die Drehbühne knirscht, das Voice-over murmelt. „Hideous (Wo)men“ kocht zum Abschluss des 53. Berliner Theatertreffens aus Soap-Zitaten, Plastilingenitalien und einer apathisch kreiselnden Drehbühne eine fleischige Dystopiesuppe. Das Publikum ist seekrank. Weiterlesen

Der böse Mainstream von Wolfgang

Ob wegen Fritsch, des 100-jährigen Jubliäums oder zur allgemeinen Erheiterung – es findet sich immer ein Grund, den Dadaismus wiederzubeleben. Das hat die neu arrangierte Aufführung von Kurt Schwitters‘ „Ursonate“ am Montagabend versucht – und den Dadaismus dabei beerdigt. Eine geschnipselte Dada-Kritik. Weiterlesen

Scharf stellen nicht vergessen

Am Samstag und Sonntag fand der erste Themenschwerpunkt mit dem Titel „Focus Arrival Cities – Willkommensland Deutschland?“ statt. Unsere Autor*innen haben sich die Talks, Diskussionen und Vorträge angehört und ihre jeweiligen Eindrücke in Kurzstatements festgehalten. Weiterlesen

On arriving

What is the difference between an expat and an immigrant? What is the difference between lavish spectacle and intimate conversation? What is the difference between a giant stuffed camel and an animatronic lobster? EXBERLINER stage editor and TT Blogger Lily Kelting takes the mic.  Weiterlesen

Klischeezertrümmerung mit Tee

Szenenfoto aus "Morgenland", v. l.: Diaa Eldin Soliman, Yesmine Trigui, Ashraf Ayash, Ibrahim Mohamed Qadi, Publikum © David Baltzer

In „Morgenland“, einem Gastspiel der Bürgerbühne des Staatsschauspiel Dresden im Rahmen des Themenschwerpunkts „Focus Arrival Cities – Willkommensland Deutschland“, geben elf Protagonist*innen aus dem arabischen Raum Einblicke in ihre Kultur(en) – und laden dazu ein, nicht nur den Orient, sondern auch Deutschland mit anderen Augen zu betrachten. Weiterlesen