Kategorie: Der Schimmelreiter

Die Erinnerungsarbeit einer Lesung

Die szenische „Schimmelreiter“-Lesung am Dienstag bot auch Anlass, über die Grenzen des Theaters nachzudenken. Unsere Autorin sprach mit dem Ensemble.

TT-Blog: Was ist das denn für ein spielerischer Vorgang, wenn man schon eine ganze Inszenierung erarbeitet hat und dann sozusagen zu einer Lesung zurückkehrt? Wie lässt sich das beschreiben, was ist da der Unterschied? Weiterlesen

Ist dein Gaul tot, steig ab!

Der Schimmelreiter beim Theatertreffen von Katharina Alsen

Wegen einer Erkrankung waren die Vorstellungen des „Schimmelreiters“ im Vorfeld abgesagt worden. Ist die ersatzweise szenische Lesung mehr als eine Notlösung?

Die Bühne ruht in schwarz. Ein Konzertflügel links, ein Tisch mit Tierpräparaten rechts, eine Kleiderstange vor ungedeckter Tafel schließlich, zentral platziert und von fünf Stühlen gesäumt, bilden den kargen visuellen Rahmen des Abends. Es sollte ein ruhiger werden, er wird es auch. Weiterlesen

Eine Sonate als Theaterstück?

Zum Ausklang der szenischen Lesung des „Schimmelreiters“ spielte der Pianist Igor Levit Beethovens letzte Klaviersonate Nr. 32 in C-Moll, Opus 111. Wie es dazu kam? Wir haben nachgefragt.

TT-Blog: Igor Levit, das war jetzt eben eine sehr experimentelle Anordnung! Erst die Lesung und dann dieses irrwitzige Klavierspiel, das noch einmal eine vollkommen andere Ebene hineingebracht hat. Wie kam es überhaupt zu dieser Konstellation? Weiterlesen