S wie… Shifting Perspectives!

Labyrinthisches allerorten...

Man liest es im Programm-Dschungel: Shifting Perspectives. Am vergangenen Wochenende hat es stattgefunden. Aber was versteckt sich dahinter überhaupt? 

Das klingt neu, weil englisch. Ist es auch. Ein neues Format beim Theatertreffen. Das führt bei so altehrwürdigen Veranstaltungen natürlich erst einmal zu Irritationen. Ein Gespräch zwischen Ratlosen:

„Hast du ins Programm geschaut?“

„Ja. Viel! Irgendwie habe ich den Überblick verloren.“

„Ich glaube, ich habe das auch nicht so ganz genau verstanden, wann und wo was ist. Aber durch’s Labyrinth zu kommen, war einfacher als gedacht.“

„Und dieses ‚Shifting Perspectives’? Was ist das eigentlich? Das ist neu, ’ne?“

„Na, ist das nicht das Internationale Forum?“

„Aber da gehört noch so ’ne Demokratie-Konferenz dazu, glaub ich.“

„Heißt die nicht ‚The Art of Democracy’?“

„Ist das nicht nur der Name von ’ner Podiumsdiskussion?“

„Die klingen alle ähnlich.“

„Aber gibt’s nicht auch noch Gastspiele?“

„Ach ja genau, in Kooperation mit dem Goethe-Institut, oder? So was mit Zirkus?“

„Ne, das gehört zur neuen Circus-Reihe der Berliner Festspiele.“

„Achso. Lesungen gibt’s ja auch noch, ’ne?“

„Ja, das hieß mal Stückemarkt. Heißt das noch so?“

„Glaube schon. Na, ich geh mal ins Camp, da gibt’s ’nen VR-Space. Hab ich in diesen Immersions-Magazinen, die rumliegen, gelesen. Ich glaube, das ist dieses Zelt vor der Tür.“

„Also das gehört dann jetzt nicht zu ‚Shifting Perspectives’?“

„Ich habe keine Ahnung. Warum interveniert denn hier niemand?“

„Ich geh in den Garten.“

Zu den weiteren Einträgen in unserem Theatertreffen A bis Z.

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