„We need the European theatres to support us!“

Das Internationale Forum ist ein zweiwöchiges  Programm für professionelle Theatermacher*innen bis 35 Jahre, die künstlerisch im Bereich Schauspiel arbeiten. Die Plattform beinhaltet den Besuch der Inszenierungen, Workshops mit zum Festival eingeladenen Theaterschaffenden und ein Rahmenprogramm. 2017 waren 38 Künstler*innen aus 23 Ländern zum Internationalen Forum eingeladen. Eine von ihnen ist Heves Duygu Tüzün. 2010 gründete sie mit anderen Künstler*innen das Theater ikincikat in Istanbul, in dem sie seitdem als Schauspielerin und Programmdirektorin tätig ist.

TT-Blog: Sometimes we see a group of you Forum participants passing by, in discussion, and then we wonder: What are they actually doing all day long? Weiterlesen

Durch einen Spiegel, das leere Bild

Die Theatertreffen-Einladung seiner Inszenierung „Tyrannis“ im letzten Jahr machte aus Ersan Mondtag den Regie-Shootingstar des Jahres. Nun ist er mit „Die Vernichtung“ erneut dabei. Wenige Stunden vor der Premiere haben wir mit ihm über das Stück, Narzissmus, Selbstvertrauen und Teamarbeit gesprochen.

„Warum willst du Theater spielen?“

In „Five Easy Pieces“ muss Peter Seynaeve den „bösen Mann“ spielen. In Wirklichkeit ist er jedoch einer der charmantesten Menschen, denen sie je begegnet ist, behauptet unsere Autorin. Ein Gespräch auf der Hinterbühne. Mit lärmenden Kindern in der Künstlergarderobe.

TT-BLOG: Ich bin noch dermaßen aufgewühlt, dass ich gar nicht weiß, wie ich jetzt mit Ihnen ein Interview führen soll. Weiterlesen

Die Erinnerungsarbeit einer Lesung

Die szenische „Schimmelreiter“-Lesung am Dienstag bot auch Anlass, über die Grenzen des Theaters nachzudenken. Unsere Autorin sprach mit dem Ensemble.

TT-Blog: Was ist das denn für ein spielerischer Vorgang, wenn man schon eine ganze Inszenierung erarbeitet hat und dann sozusagen zu einer Lesung zurückkehrt? Wie lässt sich das beschreiben, was ist da der Unterschied? Weiterlesen

Eine Sonate als Theaterstück?

Zum Ausklang der szenischen Lesung des „Schimmelreiters“ spielte der Pianist Igor Levit Beethovens letzte Klaviersonate Nr. 32 in C-Moll, Opus 111. Wie es dazu kam? Wir haben nachgefragt.

TT-Blog: Igor Levit, das war jetzt eben eine sehr experimentelle Anordnung! Erst die Lesung und dann dieses irrwitzige Klavierspiel, das noch einmal eine vollkommen andere Ebene hineingebracht hat. Wie kam es überhaupt zu dieser Konstellation? Weiterlesen