THEATERTREFFEN 2018
Zehn eingeladene Inszenierungen, der Stückemarkt und die Plattform Shifting Perspectives: Hier finden Sie während des Festivals nach und nach alle Beiträge zum Theatertreffen 2018.

Voll der Frauenfeind!

Hexen, Huren, Heilige: Die Jury stritt am letzten Tag öffentlich darüber, ob Frank Castorfs Frauenfiguren zu nackt und stereotyp seien. Eine Diskussion, die den Kern der Sache verfehlt, findet unsere Autorin.

Theater als Krankheit

Das 55. Berliner Theatertreffen endet mit zwei Aufführungen des Joachim-Meyerhoff-Soloabends „Die Welt im Rücken“ nach dem Roman von Thomas Melle. Anlass auch für unsere Autorin, einmal ganz außer sich zu geraten.

In der Versenkung

Mittendrin statt nur dabei: Immersive Strategien haben sich am Theater längst durchgesetzt. Doch das widerstandslose Eintauchen in andere Welten bleibt ambivalent. Überlegungen zu einer Politik des Immersiven.

Die Bestie erwacht

Kurz vor Beginn der Premieren von „Woyzeck“ und „Die Odyssee“ durfte unsere Fotografin auf die leeren Bühnen. Sie fand außerirdisch anmutende Konstruktionen und die Zutaten eines theatralen Budenzaubers.

Diversity Is Our Buzzword

Das Theatertreffen feierte unter der Woche Bergfest – mit Shifting Perspectives. Die letztes Jahr ins Leben gerufene Plattform für internationale Gastspiele machte ihren Namen zum Programm – und brachte neues Publikum ins Haus.

Differenz und Wiederholung

Eine bemerkenswerte Inszenierung des Jahres 2015 ist als Wiederaufnahme mit komplett neuer Besetzung 2018 noch einmal eingeladen. Wie kommt es dazu? Über Original und Kopie am Beispiel „Mittelreich“.

Mehr umfallende Reissäcke!

Raus aus der Blase, Blick auf das Ganze: Der Stückemarkt beim Theatertreffen stand diesmal unter dem Motto „Geteilte Welt“. Unsere Autorin sah die Stücke zwar nicht fliegen, fand es am Boden aber eh schöner.

„Klassiker sind mir total egal“

Sein Auftritt in „Am Königsweg“ versetzte die Kritik in Verzückung: Der Performer Benny Claessens hat die Fähigkeit, Theaterabende zu verwandeln. Ein Gespräch über dumme Schauspieler, Rollenklischees und jemenitischen Girl Pop.

Eine Dosis Revolution

Heute hat mit „Trommeln in der Nacht“ die erste von zwei Inszenierungen der Münchner Kammerspiele TT-Premiere. Trotzdem muss Intendant Matthias Lilienthal 2020 gehen. Über unerwiderte Revolutionsgefühle an der Isar.

Kein Ding der Unmöglichkeit

Mit Karin Henkels „Beute Frauen Krieg“ hat heute eine von nur zwei eingeladenen Inszenierungen Premiere, die unter der Regie einer Frau entstanden. Über ein strukturelles Problem, dem mit gutem Willen allein nicht beizukommen ist.

Wunden zeigen beim Weißwein

Didier Eribons Essay / Roman-Hybrid „Rückkehr nach Reims“ war eine literarische Sensation. Thomas Ostermeier hat ihn für die Bühne adaptiert und Nina Hoss trägt die privaten Bürden der Zuschauer – auch die unseres Autors.

Heimspiel unter Flutlicht

Heute eröffnet das 55. Theatertreffen mit Frank Castorfs Volksbühnen-„Faust“. Doch auch sonst muss Berlin trotz eines stürmischen Jahres bei der großen Leistungsschau nicht um seine Ehre fürchten. Ein Lagebericht aus der Hauptstadt.

Der blinde Fleck

Kaum eine Debatte wurde über die Jahre beim Theatertreffen so erbittert geführt wie die um das so genannte „Blackfacing“. Doch die Zeichen stehen auf Veränderung. Unsere Autorin erzählt die lange Geschichte einer Sensibilisierung.

Glanz und Graupen

Unser Autor schrieb schon für das Theatertreffen-Blog, als das noch die Festivalzeitung war. Seither hat er kein Theatertreffen mehr versäumt. Ein Rückblick auf die Highs & Lows der letzten zehn Jahre.