Feminismus – ein Unwort?

Marlene Streeruwitz. Foto: Piero Chiussi

Die österreichische Autorin und Regisseurin Marlene Streeruwitz saß gestern auf dem Podium für die Theatertreffen-Diskussion “Feminismus heute ein Unwort?”, in der die Frauenfrage im Hinblick auf kreative Berufe erläutert werden sollte.

Auch wenn Marlene Streeruwitz darauf hinwies, dass sie “immer nur zu Feminismus gefragt” würde, obwohl sie sich doch durchaus auch mit anderen Themen beschäftige, überzeugt sie mit einer genaueren Lesart, die sich nicht nur immer wieder auf Familie und Beruf bezieht. Ein paar O-Töne der “Feministin mit zusammengebissenen Zähnen und Messer in der Tasche”.

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Anna Deibele

Anna Deibele, 1982 im Nordkaukasus/ Russland geboren, mit neun Jahren nach Deutschland eingewandert, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin und Madrid. Seit 2007 arbeitet sie als freie Radio-Autorin aus dem In- und Ausland, unter anderem für die Deutsche Welle, Deutschlandradio Kultur, WDR Funkhaus Europa und mdr Figaro. Außerdem unterrichtet sie argentinischen Tango und Klavier. Sie lebt in Berlin.

3 thoughts on “Feminismus – ein Unwort?”

  1. absolut! sagen z.b. afroamerikanische (und andere nicht hegemoniale) feminstinnen schon seit 1851 (sojourner truth bei der women’s convention in akron, ohio, oder angela davis in ‘woman, race & class’)
    see e.g. at:
    http://books.google.com/books?id=vB9emra9I70C&hl=de&source=gbs_similarbooks_s&cad=1

    “Where, When and How? Contextualizing Intersectionality” (with Elahe Haschemi Yekani, Daniela Hrzán, Jana Husmann-Kastein, Karolina Krasuska and Beatrice Michaelis). New Subjectivities: Negotiating Citizenship in the Context of Migration and Diversity. Eds. Dorota Golańska and Aleksandra M. Różalska. Łódź: Łódź University Press 2008, 19-47.

    1. Hallo Julia, viele Grüße.

      Sag mal… du erwähnst da zum Beispiel Angela Davis/USA.. ist die denn nicht so frühe bis Mitte Siebziger???? Wenn das die ist, die ich meine… so eine Bürgerrechtsaktivistin der feministisch-politischen Art. Lebt die denn noch???
      Also ich bin 50. Ich kenne aber irgendwie so ne Angela Davis… die mit sowas zu tun hat.. kann mich aber nur fragmentarisch erinnern… ich war in den 80ern zum Beispiel 24 oder 27 Jahre alt.. so alt wie du vielleicht jetzt?? Keine Ahnung, ist auch nicht wichtig…
      Aber wenn dir zu Angela Davis irgendwas in der wie oben angegebenen Richtung einfällt, dann sag mir doch mal Bescheid… oder schick Infos an BrigitteDornseifer@hotmail.de

      vielen vielen Dank.
      Schönen Abend.
      Brigitte Luise.

  2. Im übrigen bin ich der Meinung, dass sofort überall alle Männer aus den Positionen in der Wirtschaft, Politik und Juristerei entfernt und durch Frauen ersetzt werden sollen.

    Dann können wir Männer endlich menschenwürdige Arbeit machen: Pädagogik, Kunst, Wissenschaft, und die Keimbahn der Frauen stabil halten (weil Parthenogenese bei Säugern nicht funktioniert).

    Den Rest — die hochbezahlte Drecksarbeit überall (Politik, Wirtschaft, Juristerei, etc.) — sollen doch die Frauen machen, so wie in Afrika! Dort arbeiten ja die Frauen in Wirtschaft, Landwirtschaft, Politik, etc.

    Dann können wir Männer endlich unter uns sein und vor dem Haus Pfeife rauchen…

    Frauen sofort in Führungspositionen überall!!!!!!

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