Filetstücke parieren

Wenn Martin Kušej nicht probt, probiert er: neue Rezepte, neue Zutaten, neue Geschmacksrichtungen. Der gebürtige Kärtner, beim tt09 mit “Der Weibsteufel” eingeladen, liebt das Kochen mindestens genauso wie das Theater. Wir sprachen mit dem Regisseur im KaDeWe über ganze Tiere und die vernachlässigte österreichische Dramatik. Ein Podcast.

Martin Kusej
Essen und Theater: Für Martin Kušej ein kollektives Ereignis und Erlebnis. Foto: Jan Zappner

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Acht Personen spielen einen K.

Andreas Kriegenburg hat eine neue Seite an Kafka entdeckt: Wenn sich in seiner Inszenierung von “Der Prozess” gleich acht K.s durch eine übergroße Pupille als Bühne hangeln, entsteht eine Choreographie des Komischen. Wir sprachen mit dem Regisseur über die Komik bei Kafka, die Choreographisierung des Romans und über seine Gemeinsamkeiten mit dem Prager Autor.

Andreas Kriegenburg
Choreograph bürokratischer Gleichgültigkeit: Andreas Kriegenburg beim tt09. Foto: Jan Zappner

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“Someone has to do dark”

Woman and foreigner: British theatre director Katie Mitchell is a double minority at the German Theatertreffen. Her very first production in Germany – Franz Xaver Kroetz’ “Wunschkonzert” at the Cologne Schauspiel – has been invited to this year’s festival. We talked to her about working in Germany, the national peculiarities of cheese sandwiches and the dark side of art. Listen to the podcast!

Katie Mitchell
A view of one's own: British theatre director Katie Mitchell. Foto: Jan Zappner

Warten auf die Luxusrente

Zufrieden sitzt Franz Xaver Kroetz vor uns. Das Schreiben hat der Dramatiker und Schauspieler inzwischen aufgegeben, aber von Katie Mitchells Inszenierung seines 1973 uraufgeführten Stückes “Wunschkonzert” ist er begeistert – ebenso wie vom Leben nach der Kunst. Wir sprachen mit ihm über die Aktualität seiner Werke und die süßen Aussichten der Pensionierung: ein Podcast.

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Der Dramatiker Franz Xaver Kroetz reist seinen Inszenierungen nicht mehr hinterher. Nach Berlin kommt er aber gerne. Foto: Jan Zappner