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Das Kollektiv hat immer Recht

Der Chor oder die Aufteilung des Individuums auf mehrere Darsteller ist der Trend auf dem zeitgenössischen Theater, wie die Auswahl des tt09 zeigt. In Andreas Kriegenburgs „Der Prozess“ spielen 8 Personen einen K., in Katie Mitchells „Wunschkonzert“ bebildern mehrere Statisten das Leben einer Lebensmüden. Auch die „Räuber„-Inszenierung Nicolas Stemanns lässt lieber vier Räuber als einen Karl-Franz auftreten. Und den Abschluss macht Volker Löschs Armutskollektiv seiner „Marat„-Inszenierung. Ein Podcast über das Chorprinzip.

Volker Lösch

Regisseur des authentischen Chors: Volker Lösch. Foto: Jan Zappner

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Maximilian Grosser

Maximilian Grosser hat in Leipzig Theaterwissenschaften studiert. Nach einer Ausbildung bei mephisto 97.6 und Praktika bei MDR und RBB arbeitet er als freier Journalist in Berlin und berichtet über Kultur für NDR, WDR, DRadio und SRF. 2009 bloggte er beim Theatertreffen unter anderem über Volker Lösch und Martin Kušej.

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