Das Kollektiv hat immer Recht

Der Chor oder die Aufteilung des Individuums auf mehrere Darsteller ist der Trend auf dem zeitgenössischen Theater, wie die Auswahl des tt09 zeigt. In Andreas Kriegenburgs “Der Prozess” spielen 8 Personen einen K., in Katie Mitchells “Wunschkonzert” bebildern mehrere Statisten das Leben einer Lebensmüden. Auch die “Räuber“-Inszenierung Nicolas Stemanns lässt lieber vier Räuber als einen Karl-Franz auftreten. Und den Abschluss macht Volker Löschs Armutskollektiv seiner “Marat“-Inszenierung. Ein Podcast über das Chorprinzip.

Volker Lösch
Regisseur des authentischen Chors: Volker Lösch. Foto: Jan Zappner

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