„Jonas Jagow“ – eine zeichnerische Zusammenfassung

Stückemarkt, dritte Runde: Gestern Abend kam ich in den Genuss, die szenische Lesung „Jonas Jagow“ von Michel Decar zu sehen. „In zeitlichen und räumlichen Sprüngen, schnellen Schnitten und vielfachen Zitaten entspinnt sich in diesem Stationen-Drama eine atmosphärische Zustandsbeschreibung der Stadt, die über Berlin hinausweist und nach unserem Blick auf eine Wirklichkeit fragt, die sich uns permanent zu entziehen scheint“ beschreibt Stückemarkt-Jurorin Mieke Matzke Decars Text.
Diese dekonstruierende und dadaistische Energie war ein gefundenes Fressen für meine Synapsen. Anhand von Textfragmenten aus der Stückfassung von „Jonas Jagow“ und eigenen Zeichnungen habe ich meinen Eindruck des Stücks auf zwei Seiten komprimiert zusammengefasst. Das Ergebnis sehen sie hier:

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Hamed Eshrat

Hamed Eshrat, geboren 1979 in Tehran, studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und an der Massey Universität in Wellington Neuseeland. Er arbeitet als Designer, freischaffender Künstler und Autor in Berlin. In seinem ersten Buch „Tipping Point – Téhéran 1979" befasste er sich in Form einer grafischen Novelle mit dem politischen Umbruch im Iran der 1970er Jahre aus der Sicht seiner eigenen Familie. Bei seinen Arbeiten gibt es immer wieder Berührungspunkte zum Theater und deren Schaffenden, woraus auch Kollaborationen entstanden sind, zuletzt am Maxim Gorki Theater Berlin.

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