Rezept für einen Theaterskandal

Ach, was ist so ein richtiger Stadttheaterskandal doch herrlich! Leider passiert das nicht mehr so oft, da man inzwischen ja so gut wie alles gesehen, verhandelt und inszeniert hat. Doch in Hamburg haben sich im letzten Jahr etliche ins Zeug gelegt, damit mal wieder richtig Leben in die Bude Theater kommt. Wie Sie selber einen Theaterskandal à la Volker Löschs “Marat, was ist aus unserer Revolution geworden” produzieren können, erklären wir gerne. Das Rezept für einen Theater-Hermann, den Kuchen, der immer weiter wächst und sich überall verteilt.

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Marion Breckwoldt als Marquis de Sade in Volker Löschs "Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?" als Ekelpaket. Foto: A.T. Schäfer

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Live-Ticker vom Preiskampf um den 3sat-Theaterpreis!

Heute Abend wird der 3sat-Theaterpreis verliehen – und der Theaterstreit der Jury zum ersten Mal live und vor Publikum ausgetragen! Lesen Sie hier unseren Live-Ticker (von unten nach oben zu lesen)! Continue reading Live-Ticker vom Preiskampf um den 3sat-Theaterpreis!

Wir werfen fünf Argumente in den Ring

Heute Abend wird der 3sat-Theaterpreis verliehen – und der Theaterstreit der Jury zum ersten Mal live im Fernsehen übertragen! In der Jury sitzen Berliner-Ensemble-Intendant Claus Peymann, Theaterkritiker C. Bernd Sucher, Schriftstellerin Jenny Erpenbeck und tt09-Jurymitglied Eva Behrendt. Seit 13 Jahren wird der 3sat-Preis für eine besonders herausragende künstlerische Leistung im Rahmen des Theatertreffens verliehen. Wir sind gespannt, wer die 10.000 Euro gewinnen wird – und haben ein paar Entscheidungstipps für die Jury zusammen gestellt.

1. Den Zugriffszahlen auf dem Theatertreffen-Blog vertrauen: Continue reading Wir werfen fünf Argumente in den Ring

Ein Krisen-Dramolett

Finanzkrise, Weltwirtschaftskrise und Bankensterben – und was macht das Theater? Diese Frage haben die Moderatoren Susanne Burkhardt und Jürgen König ihren Gästen in der Diskussion “Theater in Zeiten der Krise” gestellt. Für alle, die nicht dabei waren, hier eine kurze Raffung (aus dem Zusammenhang gerissen) als Dramolett.

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Auf der Bühne gegen die Krise ankämpfen? Matthias Lilienthal, Susanne Burkhardt, Armin Petras, Christine Dössel, Jürgen König und Volker Lösch diskutieren. Foto: Jason Kassab-Bachi

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Zum Muttertag (statt später Blumen)

Meine Mutter hat mich angerufen. “Es war ja Muttertag, ich weiß nicht, ob du das wusstest …” Oh Schreck! Warum ich das schlicht und einfach vergessen hatte, habe ich ihr in einem Brief geschrieben.

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Statt Fleurop: der Rhododendron im Kantinengarten. Foto: Kristin Becker, Anna Postels

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Darum ist das so! 5 Antworten eines Ex-Jurymitglieds

12 Jahre lang, ab 1980, war Gerhard Jörder Mitglied in der Jury des Berliner Theatertreffens – nur Peter Iden war noch länger dabei. Der Theaterkritiker und ZEIT-Autor hat in den 12 Jahren Theatertrends kommen und gehen sehen – und auch verschiedene Jurymitglieder. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, warum (fast) nie die Provinz eingeladen wird, wie sich die Jury verändert hat und was eigentlich dieses mysteriöse Wort “bemerkenswert” bedeutet. Fragen und Antworten zum Anhören. (Wie weit Gerhard Jörders Engagement für das Theatertreffen noch immer geht, erkennt man daran, dass er trotz starker Erkältung für ein Interview ins Haus der Berliner Festspiele kam, vielen Dank dafür!)
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“Diesen Abend vergisst man nicht” – wenn sich Kritiker begeistern

Theaterkritiker zu sein, ist ja schon hart verdientes Brot. Tagein, tagaus sitzt der Kritiker in den Theatern, Abend für Abend, Stunde für Stunde, nur schwer lässt er sich zu überschwänglichem Lob hinreißen. Umso überraschender, als nach der Premiere von der “Möwe” in der Regie von Jürgen Gosch im Dezember 2008 sich die Kritiker mit Lob überschlugen. Selten las man so Überschwängliches von den Speerspitzen der Kulturberichterstattung. Continue reading “Diesen Abend vergisst man nicht” – wenn sich Kritiker begeistern

Liebe Theatergemeinde!

Hortensia Völckers als Podcast. Die Direktorin der Kulturstiftung des Bundes hielt am 1. Mai die Eröffnungsrede des Theatertreffens: was das Theaterspielen an der Erika-Mann-Schule in Berlin-Wedding verändert hat, warum das Theater die “menschliche Urveranstaltung” ist und wie Christoph Schlingensiefs Glaube an “gemeinschaftliche Aufmerksamkeit” verstanden werden kann. Für alle, die nicht dabei waren, ist die Rede hier noch einmal exklusiv und komplett nachzuhören.

Hortensia Völckers. Foto: Jan Zappner
"An welches Theater glauben wir?" fragt sich Hortensia Völckers. Foto: Jan Zappner

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Prominent dabei

Das Theatertreffen ist das Theater-Event des Jahres! Zur Eröffnungsinszenierung von Christoph Schlingensiefs “Die Kirche der Angst vor dem Fremden in mir” am 1. Mai kamen unzählige Berliner Prominente zum Haus der Berliner Festspiele.

Fritzi Haberlandt. Foto: Jan Zappner
Schauspielerin Fritzi Haberlandt im Zebrakleid und schön wie immer: "Ich bin hier, weil ich natürlich das Stück von Christoph sehen wollte. Ich fand es schön, weil es ein kleinerer Rahmen war, da ja in die Kirchenbänke nicht so viele Leute passen." Foto: Jan Zappner

Anna Postels hat sich für die tt-Blog-Redaktion unter das Premierenpublikum gemischt und die Stimmen der Berühmtheiten eingefangen: von der Schauspielerin Fritzi Haberlandt, von TV-Koch und Moderator Alfred Biolek, vom Intendanten der Berliner Schaubühne Thomas Ostermeier und der Publizistin Lea Rosh. Continue reading Prominent dabei