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Bühnenwatch demonstrierte beim Public Viewing der „Johanna“-Inszenierung

Die zum Theatertreffen eingeladene Inszenierung von Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ in der Regie von Sebastian Baumgarten ist heute am Sony Center, Potsdamer Platz, im Public Viewing gezeigt worden. Aktivisten und Aktivistinnen der Gruppe Bühnenwatch, die bereits gestern einen Offenen Brief an die Festivalleitung und die TT-Jury veröffentlicht hatten, haben Handzettel verteilt und mit Bannern demonstriert, um auf die Verwendung von rassistischen Zeichen in der Inszenierung hinzuweisen. Sie betonten, es ginge ihnen nicht um die Störung der Übertragung, sondern darum, einen Diskurs in der Öffentlichkeit über die Verwendung rassistischer Zeichen in Kunst- und Alltagszusammenhängen anzustoßen. Der Intendant der Berliner Festspiele Thomas Oberender und die Leiterin des Theatertreffens Yvonne Büdenhölzer haben Gesprächsbereitschaft mit der Aktivistengruppe signalisiert.

Foto: Mai Vendelbo

Am Montag, 20. Mai findet um 14.30 Uhr im Haus der Berliner Festspiele die Abschlussdiskussion zum Theatertreffen statt, bei der die Jury des Theatertreffens über die Auswahl der Inszenierungen diskutiert.

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Henrike Terheyden

kendike.wordpress.com

Henrike Terheyden, geboren 1984 in Münster, hat in Hildesheim und Paris Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst studiert. Sie lebt und arbeitet in Dresden als Bühnen- und Kostümbildnerin sowie als Zeichnerin für ihr Label KENDIKE. Sie ist Mitglied des freien Theaterkollektivs theatrale subversion, http://theatrale-subversion.de/wordpress.

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