Jelinek, eiskalt serviert

Dieses Wochenende gab es ganz besondere Premieren des Theatertreffens: Public Viewings im Sony Center, in Zusammenarbeit mit 3sat/ZDFtheaterkanal.

Fotos: Kim Keibel

Im Kapitalismustempel am Potsdamer Platz wurden Roland Schimmelpfennigs “Goldener Drache”, Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns” und Christoph Marthalers “Riesenbutzbach” auf einer Riesenleinwand gezeigt, neben 3-D-Kino und Deutscher Bahn. Am Samstag Abend mussten Frau Jelinek und ihr Regisseur Nicolas Stemann unter ganz besonders harten Bedingungen antreten: Eisige Temperaturen und DFB-Pokal-Anstoß Bayern gegen Werder Bremen. Etwa 40 Mutige und einige Passanten wagten den Kampf gegen die Kälte. Wir waren vor Ort und haben uns umgehört.

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Musik: ZSCHOKK/Timo Lachmann

Gerüchteküche

Marthaler kommt. Der große Marthaler. Heute abend mit “Riesenbutzbach” von den Wiener Festwochen. Wir geben zu: Bis auf ein Redaktionsmitglied hat noch keiner eine Inszenierung von ihm gesehen. Und trotzdem können wir schon eine Menge zu dem großen Regisseur erzählen. Marthaler, das ist so wie das Münchner Hofbräuhaus, das kennt man, ohne je da gewesen zu sein.

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“In Deutschland wird immer so viel gemeckert”

Am Mittwoch Abend wurde der Stückemarkt offiziell mit einer Podiumsdiskussion eröffnet. Diskutiert wurde über “Grenzen, Zwischenräume und Chancen neuer Dramatik in Europa”. Nach einer Impulsrede der georgischen Dramatikerin und Regisseurin Nino Haratischwili sprach sie mit Roland Schimmelpfennig und Yvonne Büdenhölzer über die verschiedenen Erfahrungen mit europäischer junger Dramatik.

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