Camp #17 – Das Forum verabschiedet sich mit Fragen an die Zukunft des Theaters

Die zwei Wochen Theatertreffen sind vorbei, das Internationale Forum verabschiedet sich mit Fragen zur Zukunft des Theaters.

Uwe Gössel, Leiter des Internationalen Forums 2014, resümmiert, worüber die Stipendiaten diskutierten.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedliche Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

 

Camp #16 – Darío Lopérfido über das Theatertreffen, das deutsche Theater und das Programm "Be my guest"

Darío Lopérfido spricht mit den Stipendiatinnen Sofia Wilhelmi und Ariadna Rubio Lleo des Internationalen Forums 2014 über das Theatertreffen, das deutsche Theater und warum er „Fegefeuer in Ingolstadt” (Inszenierung Susanne Kennedy, Münchner Kammerspiele) innerhalb des „Be my guest”-Programms für das FIBA Festival in Buenos Aires ausgewählt hat.

„Be my guest”
Das Goethe-Institut und das Theatertreffen starteten dieses Jahr ein Austauschprogramm mit einem ausländischen Festivalveranstalter (dieses Jahr Darío Lopérfido, künstlerischer Leiter des FIBA Festival Internacional de Buenos Aires in Argentinien), der seine Eindrücke vom deutschen Theater und dem Theatertreffen schilderte und eine der zehn bemerkenswerten Inszenierungen auswählte, um diese dann auf seinem Festival zu präsentieren.

Über Theater. So insgesamt. Eine U-Bahnfahrt mit Daniel Wetzel (Rimini Protokoll)

Felix Ewers führte ein Interview mit Daniel Wetzel von Rimini Protokoll und dem aus Peking stammenden Regisseur Chong Wang.
Das Audiofile ist der Mitschnitt des Gesprächs, während einer U-Bahnfahrt vom Bahnhof Pankstraße zur Haltestelle Mehringdamm, im direkten Anschluss an den Workshop von Rimini Protokoll, der für das Internationale Forum stattfand. Das Gespräch ist in englischer Sprache.

Inhaltsverzeichnis:
0:30 Wie entstand das Interesse, die Regeln eines klassischen Theaterbegriffs zu brechen?
3:00 Kurze Vorstellung von Chong Wang.
4:00 Bahnfahrt geht los. Zur Konstellation von Rimini Protokoll.
5:00 „Remote Berlin” als Ausgangspunkt für „Situation Rooms”?
8:00 Über Experten.
8:45 Was inspiriert ?
11:25 Chong Wang steigt am Alexanderplatz aus.
13:35 Beobachtung.
13:55 Über Freie Szene und Stadttheater.
16:30 Deutschland als geschützter Ort für Theater.
18:45 Werden Projekte wie Rimini Protokoll genügend unterstüzt?
19:30 Über das Theartertreffen, über den Begriff „bemerkenswert“.
21:10 Eine Vision für das Theatertreffen?
22:20 Umsteigen in die U7 am Hermannplatz
22:40 Anregungen. Das Internationale Forum.
25:40 Erfahrungen
27:25 Regisseur oder Künstler?
28:45 What´s next?
29:35 Über den Arbeitsprozess.
31:00 Goodbye

Sehen Sie auch unseren Beitrag zur Trophäenverleihung und Diskussion mit Rimini Protokoll, sowie die Camp-Videos #6 und #7 über die Workshops mit den Künstlern.

 

Camp#10 – 50 Jahre Internationales Forum – Versammlung für die Zukunft

Seit 1964 haben die Berliner Festspiele 2.162 Theatermacherinnen und Theatermacher mit einem Stipendium aus  für das Internationale Forum des Theatertreffens nach Berlin eingeladen. Auch in diesem Jahr sind wieder 36 Teilnehmer aus über 15 Ländern dabei um zwei Wochen lang gemeinsam über das Theatertreffen, neue, globale Strömungen im Theater zu sprechen. Zum 50. Geburtstag lädt das Internationale Forum zu einer “Versammlung für die Zukunft” ein. Acht ehemalige Stipendiaten  (Aljoscha Begrich, Amit Epstein, Tarun Kade, Barrie Kosky, Sybille Meier, dem Theaterkollektiv Schwalbe, Laila Soliman, Prodromos Tsinikoris, Turbo Pascal) geben Impulse, wie sich das Theater verändern muss und sollte um auf aktuelle Strömungen und Entwicklungen zu reagieren. Die Besucher des Camps und des Internationalen Forums 2014 diskutieren gemeinsam mit ihnen.

Sehen Sie hier die Thesen der ehemaligen Stipendiaten und die Fazit-Blitzlichter der einzelnen Impulse nach den Diskussionen mit den Camp-Teilnehmern und Stipendiaten.

Impuls 1: Laila Soliman (Regisseurin, Kairo) – Der Westen ist Zeuge von radikalen Veränderungen außerhalb seiner Grenzen. Welche Konsequenzen hat das für das Theater?

Impuls 2: Aljoscha Begrich (Dramaturg/Bühnenbildner, Schauspiel Hannover) & Tarun Kade (Dramaturg, Theater Bremen)- Wie kann eine Gemeinschaft im Theater entstehen?

Impuls 3: Sybille Meier (Dramaturgin, Schauspielhaus Hamburg) – Das Theater beginnt an der Kasse

Impuls 4: Prodromos Tsinikoris (Schauspieler/Regisseur, Athen) – Should I stay or should I go?

Impuls 5: Chistina Flick & Melih Gencboyaci (Theaterkollektiv Schwalbe, Amsterdam)- Es muss nicht sagen, sondern etwas tun. Ein Blick auf die Mit-täterschaft des Zuschauers

Impuls 6: Barrie Kosky (Regisseur/Intendant Komische Oper, Berlin) – Ein Australier in Berlin. Ein Blick von außen auf die deutsche Kulturlandschaft. Does Germany really want diversity!? (Barrie Kosky konnte leider aus Zeitgründen nicht mit den Teilnehmern diskutieren, die Stipendiaten haben nach der Diskussion auf eigene Faust versucht zu antworten und stellen dabei das Theatertreffen in Frage.)

Impuls 7: Frank Oberhäußer (Regisseur/Performer, Theaterkollektiv Turbo Pascal, Berlin) – Statt Kunst im Bau – Kunst im laufenden Betrieb!

Impuls 8: Amit Epstein (Kostümbildner, Tel Aviv/Berlin) – Costume for Directors!

(Aufgrund einer technischen Panne konnte der letzte Impuls leider nicht augezeichnet werden, die Texttafel zitiert aber Amit Epsteins These. Wir bitten vielmals um Entschuldigung.)

„Forum 50 – Die Versammlung geht gemeinsam“
Am Ende des Tages lädt das Theaterkollektiv Schwalbe ehemalige und derzeitige Teilnehmer des Internationalen Forum  ein um vor dem Haus der Berliner Festspiele in Kreisen zu rennen. Anstoß dafür ist Schwalbes Performance ,Schwalbe zoekt massa’, Premiere September 2013′ Rotterdam.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

Camp#9 – Spielstile Stadttheater vs. freie Szene / Deutschland vs. Niederlande

9. Mai – Podiumsdiskussion mit Susanne Kennedy, Walter Hess, Lena Müller, Çiğdem Teke
(Moderation Uwe Gössel) anlässlich der zum Theatertreffen 2014 eingeladenen Inszenierung  „Fegefeuer in Ingolstadt” über die unterschiedlichen Spielstile zwischen Deutschland und Holland, aus welchen Strukturen diese erwachsen und wie/ob man sie verändern kann.

9. Mai – Susanne Kennedy, die mit ihrer Produktion  „Fegefeuer in Ingolstadt” zum diesjährigen Theatertreffen eingeladen ist, spricht gemeinsam mit ihrer Kollegin Suzan Bogaerdt über ihre Arbeitsweise und -philosophie mit den Stipendiaten des Internationalen Forums 2014.

Lesen Sie hier eine Kritik zu „Fegefeuer in Ingolstadt” von Jannis Klasing. Felix Ewers und Gastblogger Hamed Eshrat haben sich grafisch mit der Inszenierung auseinandergesetzt.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

Camp#8 – Das deutsche Stadttheatersystem aus deutscher und argentinischer Sicht

Camp#8 – Anlässlich der Podiumsdiskussion „Die sozialpolitische und ästhetische Situation des deutschen Stadttheaters?” diskutieren Benedikt Haubrich (Regie), Lisa Jopt (Schauspiel) und Hannah Dörr (alle aus Deutschland) über neue Formen der Kommunikation im (Stadt)-Theater im deutschen Sprachraum.

Camp#8.1 – Sofia Wilhelmi, Argentinien äußert ihre Meinung über das deutsche Stadttheatersystem und vergleicht mit dem argentinischen Theatersystem anlässlich der Podiumsdiskussion „Die sozialpolitische und ästhetische Situation des deutschen Stadttheaters?”

Sehen Sie hier den Live Blog der Camp-Eröffnung und Diskussion zum Stadttheater.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

CAMP#7 – Workshop mit Rimini Protokoll

Am 5. Mai nahmen die Stipendiaten an einem Workshop mit Rimini Protokoll teil.  Susanne Lenz von der Berliner Zeitung war die mutige erste Performerin.

Sehen Sie auch das Video  CAMP#6 – Fragen an Rimini Protokoll. Außerdem gibt es einen Bericht von der Trophäenübergabe an die Künstler für die Arbeit „Situation Rooms”.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

CAMP#6 – Fragen an Rimini Protokoll

In einem Workshop mit den Stipendiaten des Internationalen Forums stellt Rimini Protokoll (Daniel Wetzel & Helgard Haug) die Arbeit „Qualitätskontrolle” vor. Die Stipendiaten stellen dazu Fragen.

Rimini Protokoll ist in diesem Jahr mit der Arbeit „Situation Rooms” zum Theatertreffen eingeladen. Aus terminlichen Gründen kann die Inszenierung nicht gezeigt werden, trotzdem gab es eine Trophäenübergabe.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

CAMP#5 – Interview Uwe Gössel

Uwe Gössel, Leiter des 50. Internationalen Forums 2014, erklärt was das Forum ist, wer teilnimmt und was passiert.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.

CAMP#4 – Workshop mit Uta Plate

Uta Plate (Schaubühne, Berlin) leitete am 4. Mai einen Bewegungsworkshop und kreeirte „Instant Performances” mit den Stipendiaten des Internationalen Forums.

Die CAMP#-Videos sind eine Clip-Serie von Hannah Dörr, in der die Stipendiaten des Internationalen Forums unterschiedlichen Perspektiven auf das Theatertreffen vorstellen: über Inszenierungen, ihre eigene Arbeit und darüber hinaus.