Im Dickicht der Flocken

In Simon Stones Inszenierung von „John Gabriel Borkman“ tauchen die Spieler*innen immer wieder aus Schneehügeln auf, unter denen sie mit Atemmasken ausharren müssen. Von unserer Fotografin Judith Buss haben sie sich in dieser Wartehaltung porträtieren lassen. Continue reading Im Dickicht der Flocken

Most bemerkenswert, according to the TT-Bloggers

Last night this year’s 3sat prize was awarded to Nicolas Stemann’s Faust I + II. Some said it was a worthy recipient: the acting of Philipp Hochmair and Sebastian Rudolph was irrefutably intense, the director proved capable of applying just about every German theatre style from Brechtian to post-dramatic, and the whole performance struck just the right balance between classical and avant-garde theatre, splitting the difference between Platonov and John Gabriel Borkman. Others were less satisfied with the result: if the prize was to be given to “innovative, zukunftsweisende Arbeiten” [innovative and pioneering work] maybe Borkman might have been a better candidate, for instance, or anther Stemann production, or either Faust I or II.
I guess it all depends on how you define “bemerkenswert,” the only official criterion for the TT jury. This term is of course subjective, and the jury’s choices consciously or subconsciously form both the international and national definition of what German theatre looks like.
So, I asked all the members of the TT blog team to come up with the most remarkable production they saw this season, giving them only three criteria.
1. The production must be bemerkenswert.
2. It can be any kind of staged performance
3. It doesn’t have to be a German-speaking production.
And so, here are this year’s TT-bloggers most bemerkenswerte productions. Continue reading Most bemerkenswert, according to the TT-Bloggers

Ihr Tag mit dem TT (16)

Man kann es kaum glauben: Das letze TT-Wochenende bricht an.
Heute findet auch die allerletzte Premiere für dieses Theatertreffens statt: Alvis Hermanis Inszenierung von Tschechows Platonov. Besonders spannend wird diesmal die Adaption an die Bühne des Festspielhauses sein, denn die Stimmen der Schauspieler werden erstmals verstärkt, ist doch das Festspielhaus weitaus größer als das Akademietheater in Wien. Wie sich dies mit dem ausgeprägten Naturalismus dieser Aufführung verträgt ist abzuwarten.
Weiters findet heute die letzte Vorstellung von “Before Your Very Eyes” im HAU statt. Auch die Fortscheibung der “Borkmann-Saga” findet heute ihr vorläufiges Ende – dieses Mal werde ich die Vorstellung twitternd begleiten.
Wer “Kill Your Darlings” aufgrund der Erkrankung von Fabian Hinrichs verpasst hat findet vielleicht ein wenig Trost im Sony-Center: Dort findet nämlich heute um 16 Uhr ein öffentliches Screening der Aufzeichnung statt.
In den letzten Tagen sind wir ja alle unheimlich viel Zeit bewegungslos in Theaterstühlen verbracht; quasi als Ausgleich gibt es darum heute Abend in der Kassenhalle ab 23 Uhr 30  ein Konzert von “marie & the redCat”, um die müden Knochen noch ein mal ordentlich durchzuschütteln. Wir sehen uns auf der Tanzfläche!