Die Premierenkritik: Von Pollesch bekehrt

Unvoreingenommen in einen „Pollesch“ zu gehen, ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit: Zu oft saß ich schon in einem seiner Stücke und fühlte mich allein gelassen. René Pollesch bringt gemeinsam mit den immergleichen Schauspielern die Probenwitzchen der letzten sechs Wochen, gemischt mit seinen aktuellen Lieblingsbüchern von Agamben und Konsorten, auf die Bühne. Das Publikum bleibt dabei außen vor – Theater als Insiderei. So zumindest meine Einschätzung.
Gestern abend ging ich also skeptisch in die Premiere von “Kill your Darlings! Streets of Berladelphia” in die Volksbühne. Und wurde bekehrt. Continue reading Die Premierenkritik: Von Pollesch bekehrt