Jeder googlet für sich allein

Das großartige Bühnenbild in Luk Percevals Inszenierung von „Jeder stirbt für sich allein“, für das Annette Kurz 4000 Haushaltsgeräte so auf einer riesigen dunklen Platte angeordnet hat, dass man in ihnen Häuser, Fabriken und Plätze erkennen kann, hat mich über den Abend gerettet. Und löste für meine „Zeichenkritik“ sofort Assoziationen zu den Vogelperspektiven von Google Maps aus (zum Lesen gäbe es auf dem Blog noch eine geschriebene Kritik und ein Interview mit Luk Perceval).

Zeichnung: Henrike Terheyden / KENDIKE
Zeichnung: Henrike Terheyden / KENDIKE

Torkel Torkel

Leicht farbenbeschwipst und wahrnehmungsgestört bin ich gestern aus der Theatertreffen-Premiere von „Murmel Murmel“ in der Inszenierung von Herbert Fritsch an der Volksbühne getorkelt. Bevor ich mich in den Schlaf gemurmelt habe, ist noch diese Zeichnung zum Abend entstanden:

Murmel Murmel  Zeichnung zur Inszenierung Henrike Terheyden/ KENDIKE
Zeichnung: Henrike Terheyden/ KENDIKE

Unter dem Schlagwort „Zeichenkritik“ finden Sie in den nächsten Wochen immer wieder zeichnerische Reaktionen auf die Theaterabende im Rahmen des Theatertreffens.