TOP/FLOP Inszenierungen für das Internationale Forum

Die Stipendiaten des Forums nennen ihre jeweiligen TOP und FLOP Inszenierungen des Theatertreffens 2015 (ohne BAAL in der Regie von Frank Castorf).

Im Blendlicht fremder Finsternis

Welchen Sinn machen eigentlich Kritiken über Stücke, die schon mehrfach im Vorhinein kritisiert wurden? Kann ein “Labor für Jetztzeitbetrachtung” einen Mehrwert zu diesem, bereits im Internet frei verfügbaren Meinungsbild leisten? Kann ein virtueller Kritikenspaziergang die eigene Meinungsbildung im analogen Raum ersetzen?

Gibt es einen besseren Weg das herauszufinden als den Selbstversuch? Ich habe „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfgang Lotz nie gesehen, nachdem ich mich durchs virtuelle Kritikenarchiv gegoogelt habe, bleibt vom digitalenTheatererlebnis etwas zwischen Multiperspektivität und Schizophrenie.
Eine Mash-up-Kritik.

Der Kolonialismus ist auch nicht mehr das, was er mal war.(i)
Alles beginnt mit dem Erklärungsversuch eines somalischen Piraten vor einem Hamburger Landgericht, der beim Versuch gescheitert ist, einen Frachter zu überfallen.(ii) Vor uns steht an der Rampe mit Holzwand eine Frau in Trainingsanzug und blondem, zum wuscheligen Knödel gebundenem Haar.(iii)
Wenn Stefanie Reinsperger – eine Wucht! – zu Beginn das Plädoyer des «schwoazen Negas» Ultimo performt, weiblich-wienerisch, erzählt sie außer der himmeltraurigen Drittwelt-Story auch vom lokalen Prekariat.(iv) Sie verteidigt sich bei ihrem großartigen Solo so skurril und treffend, dass man denkt: Freispruch! Der Arme hatte doch keine Chance, als Fischer zu überleben, bei all den internationalen Flotten, die vor den Küsten Somalias die Bestände plündern.(v)
Die Zivilisation trägt allerbeste Früchte.(vi) Was aber auch nur mit Rassismus-Ironie liebäugelnder Unsinn ist à la “Entschied ich mich, ein Diplomstudium der Piraterie in Mogadischu zu beginnen.”(vii)
Es darf heftig gelacht werden.(viii)

Wolfram Lotz’ “Die lächerliche Finsternis”, uraufgeführt von Dušan David Pařízek im Wiener Akademietheater, erzählt munter dahinkalauernd vom Irrsinn der globalisierten Welt, die das Grauen immer schon ausgelagert hat,[…] frei nach Joseph Conrads “Heart of Darkness” und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now!”(ix) Es geht um Somalia, Afghanistan, den Balkan; um Piraten, Kriegsopfer, Soldaten, Neo-Kolonisatoren; um Präpotenz und Ohnmacht; Rassismus, Islamismus und Sexismus.(x)
Eine Geschichte, die nach den Mitteln des zeitgenössischen Theaters schreit (weil: Sie lotet die Grenzen der Darstellbarkeit auf der Bühne aus).(xi)

Zwei Bundeswehrsoldaten suchen einen durchgeknallten Kollegen, sind selbst durchgeknallt und begegnen lauter Verrückten, die wohl auch nicht ganz hierher gehören: ein verwirrter italienischer Camp-Kommandant, ein Händler mit Balkan-Namen und ein lüsterner Reverend.(xii)
Klingt wie ein schlechter Herrenwitz und entstammt auch einem solchen.xiii Außer Buch und Film scheint in diesem Mash-up das Fernsehen – News-, Doku- und Entertainment-Sendungen – mitzumischen.(xiv) So entsteht ein witzig-kluges Vortrags- und Vorspiel-Theater.(xv) Der Zynismus dieses Textes ist in unverschämte Naivität verpackt. Alles nur Spaß, selbst wenn es um Sein oder Nichts geht.(xvi)
Das tut fast schon weh. Aber ein genialer Einfall Parízeks verhindert das Einfordern von Schmerzensgeld:(xvii) Ja, ein tolles Frauenquartett mutiert hier zu harten, einsamen, verletzten Männern, zu Freibeutern, Soldaten, Predigern, Händlern und anderen Exoten.(xviii) Catrin Striebeck führt als eine Art Erzähler durch die krude Handlung – und stellt in schnittigem Hosenanzug, mit aufgeklebtem Menjoubart und umgeschnallter Schusswaffe den wohl abgefeimtesten Hauptfeldwebel in der Geschichte des Militarismus dar.(xix) Frida-Lovisa Hamann gibt ihren nach Nähe und Sinn suchenden Untergebenen mit schöner Zurückhaltung,während Dorothee Hartinger mit großer Wandlungsfähigkeit zwischen Ernst und Ironie die verschiedensten Figuren verkörpert.(xx)
Das desillusionierende Setting der Inszenierung ist der passende Rahmen für einen Autor, der sich keine Illusionen macht[…].(xxi) Links mit ein paar Tischen, Stühlen und Requisiten, rechts mit einer rechteckigen Bretterbühne aus losen Brettern, die während der Pause in einem Häcksler zermahlen werden.(xxii) Vielleicht soll das ja auch etwas bedeuten, aber es würde einen nicht wundern, wenn es einfach gar nichts wäre.(xxiii)
Denkbare Bedeutungen der Schredderpause im Multiple Choice-Prinzip wären:
a) Hochflexibles Bedeutungsproduktionsgelände, das sich nach getaner Arbeit selbst zu Staub zerlegt.(xxiv)
b) Theater ist auch ein Handwerk.(xxv)
c) „Die lächerliche Finsternis“ erzählt auch von der Selbstauslöschung des Theaters.(xxvi)
e) Die Welt, diese Hölle an Ausbeutung, die immer noch an den Folgen des Kolonialismus leidet, wird theatralisch zu Sägemehl.(xxvii)
f) Holz- und Zivilisationsvernichtung als szenische Welterschaffung. Welch ein Wurf.(xxviii)
Regisseurinnen und Regisseure können über solche sich dem simplen Bebilderungstheater vehement widersetzende Stücke nur jubilieren.(xxix) Hier gelingt es vor allem, weil Pařízek offensiv das Einverständnis der Zuseher sucht. Nichts ist echt, wird andauernd augenzwinkernd demonstriert: „Es ist ja nur Text!(xxx) Man darf das nicht verwechseln mit dem, was in der Wirklichkeit geschieht!” Das Grauen, das sei ja draußen in der alltäglichen Realität.(xxxi)
Das zeitgenössische Theater meidet Betroffenheitsgesten und weicht in Ironie aus.(xxxii) Es kann einen in tiefste Trübsinnigkeit stürzen, wie leicht aus dieser von weitem angestellten Weltbeobachtung ein Bühnenzeitvertreib wird, der harmloser und knuffiger gar nicht sein könnte.(xxxiii) Grandios!(xxxiv) Dieses Stück wird seinen Weg über die Bühnen machen.(xxxv)


i: Wille,F.

ii: Krug, H

iii: Affenzeller, M.

iv: Villiger-Heilig, B.

v: Mayer, N.

vi: Wille, F.

vii: Lhotzky, M.

ix: Lippert, L.

x: Villiger-Heilig, B.

xi: Affenzeller, M.

xii: Wagner, R.

xiii: Lhotzky, M.

xiv: Villiger-Heilig, B.

xvi: Mayer, N.

xvii: Lhotzky, M.

xviii: Mayer, N.

xix: Paterno, P.

xx: Krug, H.

xxi: Kralicek, W

xxii: Wille, F.

xxiii: Wagner, R.

xxiv: Wille, F.

xxv: Villiger-Heilig, B.

xxvi: Tartarotti, G.

xxvii: Mayer, N.

xxviii: Paterno, P.

xxix: Affenzeller, M.

xxx: Mayer, N.

xxxi: Lippert, L.

xxxii: Villiger-Heilig, B.

xxxiii: Mumot, A.

xxxiv: Tartarotti, G.

xxxv: Krug, H.

 

Quellen:
Affenzeller, Margarete: Irrwitziger Kriegskracher mit Analogtaktik. Der Standard; 7.09.2014.
(http://derstandard.at/2000005268969/Irrwitziger-Kriegskracher-mit-Analogtaktik Stand: 20.02.2015)
Kralicek, Wolfgang. Sueddeutsche Zeitung. 10.09.2014
(http://nachtkritik.de/index.php?view=article&id=9944%3A2014-09-07-07-06-10&option=com_content&Itemid=40 20.02.2015)
Krug, Hartmut: Hörspiel auf der Theaterbühne. deutschlandfunk.de; 07.09.2014
(http://www.deutschlandfunk.de/die-laecherliche-finsternis-hoerspiel-auf-der-theaterbuehne.691.de.html?dram:article_id=296830 Stand: 20.02.2015)
Lhotzky, Martin: Wuchtige Wunder wonniger Weiber. faz; 08.09.2014
Lippert, Leopold: Neues aus dem aktuellen Krisengebiet. nachtkritik.de; 06.09.2014
(http://nachtkritik.de/index.php?view=article&id=9944%3A2014-09-07-07-06-10&option=com_content&Itemid=40
Stand: 20.02.2015)
Mayer, Norbert: Akademietheater: Irre Ausfahrt zum Anus der Welt. diePresse.com; 07.09.2014
(http://diepresse.com/home/kultur/news/3866396/Akademietheater_Irre-Ausfahrt-zum-Anus-der-Welt
Stand: 20.02.2015)
Mumot, Andrè: Eine Flussfahrt, die ist lustig. nachtkritik.de; 14.12.1014
(http://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=10372:2014-12-15-06-41-47&catid=38:die-nachtkritik&Itemid=40 Stand: 20.02.2015) Strengenommen eine andere Inszenierung, aber sowas passiert eben.
Paterno, Petra: Böse Tiere. Wiener Zeitung.
(http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/658503_Boese-Tiere.html Stand: 20.02.2015)
Villiger Heilig, Barbara: Wiener Totentänze. Neue Zürischer Zeitung; 08.09.2014
(http://www.nzz.ch/feuilleton/buehne/wiener-totentaenze-1.18378927 Stand: 20.02.2015)
Wagner, Renate: Die lächerliche Finsternis. der-neue-merker.eu
(http://www.der-neue-merker.eu/wien-akademietheater-die-laecherliche-finsternis Stand: 20.02.2015)
Wille, Franz: Lächerlich und nicht zum Lachen. Theater heute; Ausgabe 10/14
(http://www.kultiversum.de/Theaterheute/Wolfram-Lotz-Die-laecherliche-Finsternis-Laecherlich-und-nicht-zum-Lachen.html Stand: 20.02.2015)
Tartarotti, Guido: Wenn die Menschlichkeit im Häcksler entsorgt wird. Kurier; 07.09.2014
(http://kurier.at/kultur/buehne/die-laecherliche-finsternis-wenn-die-menschlichkeit-im-haecksler-entsorgt-wird/84.244.668 Stand: 20.02.2015)

Fiktion // Text

Gedanken über eine Verhandlung von Wirklichkeit – Zeugenschaft und Fiktion im Text und im Theater

In zwei Texten versucht Oliver Franke die Diskrepanz zwischen Lebenswirklichkeit und ihrer ästhetischen Aufbereitung im Theater zu beleuchten. Ausgehend von dem Hörspiel „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz und Nicolas Stemanns Inszenierung „Die Schutzbefohlenen“ fokussiert er schwerpunktmäßig Aspekte der Fiktionalisierung und der Zeugenschaft. 

Teil I: Das Aushandeln von Wirklichkeit in der Fiktion….und umgekehrt 

„Das ist meine Geschichte. Ich bitte Sie, mir zu glauben, ich weiß, dass meine Lebenswirklichkeit für Sie als Mitteleuropäer fremd und unverständlich sein mag, aber ich bitte Sie, mich zu verstehen und mir zu glauben, soweit es ihnen möglich ist.“ (Wolfram Lotz, „Die lächerliche Finsternis“)

In dem Prolog des Hörspiels „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz tritt der somalische Pirat Ultimo Michael Pussi vor das Hamburger Landgericht und bekennt sich zu einem gescheiterten Entführungsversuch eines deutschen Frachters. Ultimo fungiert hierbei als Zeuge der Tat und legt gleichsam Zeugnis ab über seine Herkunft und sein Leben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Die Verteidigungsrede des jungen Piraten schrieb Lotz als Antwort auf den Gerichtsprozess um zehn somalische Männer, die 2010 das deutsche Containerschiff Taipan entführten. Lotz’ Empörung gilt der Anmaßung einer Verurteilung von Menschen „über deren Lebensrealität wir nichts wissen“ und deren Dekontextualisiserung in dem Rechtssystem eines fremden Landes von einer eurozentristischen, selbstgerechten Arroganz zu zeugen scheint.

In Anleihen an Joseph Conrads Erzählung „Herz der Finsternis“ begibt sich der Hauptfeldwebel der Bundeswehr Oliver Pellner zusammen mit dem Unteroffizier Stefan Dorsch auf die Suche nach dem verschollenen Oberstleutnant Deutinger. Bereits Conrad zeichnet ein Bild einer Kolonialmacht, die sukzessive dem Wahnsinn und der Dekadenz verfällt. Auch Lotz greift dieses Thema auf und erweitert es formal und inhaltlich durch die Auflösung von Faktizität und Fiktion. Er erzeugt in seinen Texten Reibungsflächen, in denen sich Fiktion und Wirklichkeit niemals angleichen bzw. zur Deckung gebracht werden können. Vielmehr prallt ‚Lebensrealität’ und Imagination aufeinander und erzeugt ein dynamisches Spannungsfeld, in welches der Rezipient hineingeworfen wird, um sich selbst innerhalb dieser zwei antithetischen Bezugspole zu verorten.

Wie kann man als mitteleuropäischer Schriftsteller das Leben eines somalischen Piraten greifen und künstlerisch umsetzen? Wie kann man die komplexen politischen Interdependenzen und Verästelungen der globalisieren Welt und ihre konkreten Konsequenzen auf die Lebenswelt der benachteiligten Mehrheit aufgreifen? Wie kann man schlussendlich diesen ganzen Fragestellungen überhaupt gerecht werden? Ist es eine Anmaßung Flüchtlings- und Kriegsschicksale aus dem eigenen begrenzten Erfahrungs- und Lebenshorizont nicht nur begreifen/vereinnahmen zu wollen, sondern auch in eine theatrale Form zu pressen und damit zu ästhetisieren?

Diese Fragen durchziehen den gesamten Text. Medialisierte Bilder des ‚Fremden’ und ‚Anderen’ aus unserem Erfahrungsalltag werden als solche benannt und speisen sich in den Text ein: da wird der Hindukusch auf einmal zu einem reißenden Fluss, der bis in den afghanischen Regenwald vordringt. Da werden Bananen angefertigt und somalische Piratenschulen besucht. Lotz flüchtet in eine radikale Fiktionalität, die stetig gebrochen wird durch Referenzen an medialisierte Fakten der Weltpolitik. Unterschiedlichste Materialien und Stoffe der Faktizität und Phantasterei werden zusammengesetzt zu einer Assemblage, die die Unmöglichkeit der EINEN Wahrheit und der EINEN Wirklichkeit plastisch vor Augen führt.

“Das Theater ist der Ort, wo Wirklichkeit und Fiktion aufeinandertreffen, und es ist also der Ort, wo beides seine Fassung verliert in einer heiligen Kollision”

So formuliert es Lotz  in seiner „Rede zum unmöglichen Theater“. Dies ist bereits in Lotz’ Textvorlage angelegt. Bereits auf inhaltlicher Ebene gerät die ausgestellte Verschränkung von Wirklichkeit und Fiktion in den Vordergrund und liefert einen Raum zur Reflexion der eigenen Weltwahrnehmung des Rezipienten. Innerhalb der Aufführungssituation, in der Akteure und Zuschauer zusammenkommen und in Beziehung zueinander treten bzw. das theatrale Ereignis zusammen mitkonstituieren, intensiviert sich die Verschränkung noch.

Wolfram Lotz umgeht eine Einfühlung in Figuren, er stellt nicht den Anspruch, ein wahrheitsgetreues Abbild von Lebensumständen fremder Länder und Kulturen lehrmeisterhaft abzubilden, vielmehr zeugt er von einer Unmöglichkeit das Andere in seiner Gänze zu durchdringen und von der Gefahr des unreflektierten Umgangs mit (Fremd-)Bildern. Die Abbildung der Wirklichkeit ist unmöglich. Fiktionalität soll als Potenzial verstanden werden, die ‚Wirklichkeit’ auf der Bühne zu verhandeln ohne gleichzeitig in einem zersetzenden, totalen Wahrheitsanspruch aufzugehen und zwangsläufig in seine Bestandteile zu verfallen.

Am Ende des Stücks taucht plötzlich Ultimos Freund und Kumpane Tofdau auf. Zusammen haben sie das Schiff kapern wollen, doch Tofdau verschwand spurlos. In einer der letzten Szenen des Stücks taucht er nun auf und fordert seinen Platz innerhalb der Geschichte ein.

„Wo soll ich denn hin? Das ist auch unsere, das ist auch meine Geschichte!“

Tofdau möchte Zeugnis ablegen, doch in diesem Stück wird ihm kein Platz eingeräumt. Das Schicksal der somalischen Piraten ist es auch, in diesem Hörspiel marginalisiert und peripher behandelt zu werden. Zunächst Mittelpunkt der Handlung, werden sie nun an die äußerste Peripherie des Handlungsrahmens gedrängt. Ihre Stimme fehlt und will nicht gehört werden. Unsere Vorstellungsbilder sind bereits gefestigt. Die Wirklichkeit hat sich bereits formiert. Der absolute Wahrheitsanspruch wird im medialen Bilderrausch zementiert. Nur eine aggressive Fiktionalisierung kann ebendiesen Totalanspruch in Frage stellen. Nur durch eine Abwendung von der Wirklichkeit können wir schlussendlich vielleicht ein wenig einer ‚Wahrheit’ näher rücken – was auch immer damit gemeint sein kann. Ist der Prozess des steten Reflektierens und Hinterfragens nicht bereits das Ziel? Kann es überhaupt einen diskursiven Endpunkt geben?

Ausblick:

Teil II: Zeugenschaft und Präsenz – Vorüberlegungen zu Nicolas Stemanns Inszenierung „Die Schutzbefohlenen“