Tag 18

1.Ich treffe meine TT-Kolleginnen Anneke und Eva und habe Zeit, mit ihnen im Garten zu quatschen und einen Kaffee zu trinken.

2. Bei der Jury-Abschlussdiskussion wird über alle eingeladenen Inszenierungen debattiert und alle Kritiker des fünfzigsten Theatertreffens haben eine letzte Chance, sich zu äußern.

3. Ich schaue „Orpheus steigt herab“, die letzte Aufführung innerhalb des Theatertreffens.

Wunsch: Da heute unser letzter gemeinsamer Tag mit der TT-Blog-Redaktion ist, wünsche ich mir, dass wir Zeit haben, uns in Ruhe zu verabschieden, das Blog 2013 danach aber nicht sofort in Vergessenheit gerät. Es kommen auch morgen noch einige Texte, etwa das 50-Zeichen-Fazit von allen.

Tag 8

1. Meine Welt besteht nicht nur aus schiefen Ebenen (siehe „Krieg und Frieden“).

2. Ich führe ein Gespräch mit Bühnenwatch, um  mich über das „Blackfacing“ in der „Heiligen Johanna der Schlachthöfe“ in der Inszenierung von Sebastian Baumgarten zu unterhalten.

3. Wir bloggen heute aus dem Garten der Berliner Festspiele und ich ergattere einen Platz in einer der Hollywoodschaukeln.

Mein Wunsch: Diese Kategorie wird umbenannt in 3 Wünsche und ein Highlight.

Fazit

Die acht diesjährigen Theatertreffen-Blogger haben Nachlese gehalten. Hier geben sie ihre ganz persönliche Rückschau auf 22 Tage Kulturjournalismus im Netz: die Zeit, die bleibt.

Blogger-Pyramide: Kim Keibel, Judith Liere, Anna Pataczek, Alexandra Müller, Elisabeth Hamberger, Shane Anderson, Kai Krösche, Fußball (von links nach rechts, im Foto fehlt Barbara Behrendt) Foto: Selbstauslöser/Kim Keibel

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Der erste Abend

Unkommentiert. In losen Folgen zeigen wir die Gäste und Besucher des Theatertreffens, Schauspieler in der Garderobe, Freunde am Feuer im Garten, die Mitarbeiter des Festivals und das erleuchtete Festspielhaus: die Eröffnung am 7. Mai 2010.

Wenn Blogger zu Bloggisten werden wollen …

(denn so lautet der Neologismus für bloggende Kritiker), sind die Voraussetzungen viel Kaffee an Schokokeks, W-Lan, Denkpausen im Garten und ein voller Tagesplan: jeden Morgen Redaktionssitzung, dann Termine, Theater und fast immer Nachtarbeit. Und natürlich gehören auch tägliche Einsichten in die Blog-Statistik dazu, zum Anfeuern. Weil diese Zahlen wahrlich gut zu lesen waren, schließen sie, diskret im Text verteilt, diesen Blog, der mehr als 100 Beiträge enthält.

elise-le-canard_klein
Offline: Elise Graton mit französischer Zeitungsente. Foto: Jason Kassab-Bachi

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