Vive le Chor!

Das Beste kommt zum Schluss. Und zwar gewaltig: “Marat, was ist aus unserer Revolution geworden” in der Inszenierung von Volker Lösch, zwischen Buhs und Bravos des Berliner Publikums. Eine Reaktion, fast so stürmisch wie der Abend.

“Mal richtig zuhören”

Als kollektivgewordene Armutserfahrung stehen sie in Volker Löschs Marat-Variation auf der Bühne: 24 Hamburger Hartz-IV-Empfänger, Rentner und Zu-Gering-Verdiener. Ihr Epilog hat zu einem künstlichen Eklat geführt. Weil bisher fast nur über, aber selten mit dem Chor gesprochen wurde, haben wir das nachgeholt. Fünf Stimmen über das Stück und die Probenerfahrung.

Marat-Chor im Interview
Erschöpft, aber glücklich: der Marat-Chor nach seiner ersten Proben-Nachbesprechung. Foto: Jan Zappner

 

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Rezept für einen Theaterskandal

Ach, was ist so ein richtiger Stadttheaterskandal doch herrlich! Leider passiert das nicht mehr so oft, da man inzwischen ja so gut wie alles gesehen, verhandelt und inszeniert hat. Doch in Hamburg haben sich im letzten Jahr etliche ins Zeug gelegt, damit mal wieder richtig Leben in die Bude Theater kommt. Wie Sie selber einen Theaterskandal à la Volker Löschs “Marat, was ist aus unserer Revolution geworden” produzieren können, erklären wir gerne. Das Rezept für einen Theater-Hermann, den Kuchen, der immer weiter wächst und sich überall verteilt.

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Marion Breckwoldt als Marquis de Sade in Volker Löschs "Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?" als Ekelpaket. Foto: A.T. Schäfer

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